Eugenie und Friedrich Volkmann aus Wellerode feiern Sonntag Diamantene Hochzeit

Familie ist Ein und Alles

Glücklich mit Familie: Eugenie und Friedrich Volkmann, hier mit Tochter Sonja, feiern morgen Diamantene Hochzeit. Foto: Oschmann

Söhrewald. Fünf Kinder, fünf Enkel und einen Urenkel haben Eugenie und Friedrich Volkmann. Sie sind ihr Ein und Alles, sagt das Ehepaar aus Wellerode, das am morgigen Sonntag das Fest der Diamantenen Hochzeit feiert. „Dieses Fest ist für uns vor allem deshalb so wichtig, weil alle Kinder dabei sind“, sagen die beiden.

Mit den Kindern werden die Eltern in vielen Erinnerungen schwelgen, vor allem an die Jahre, als die große Familie Campingurlaub in ganz Europa gemacht hat. „Ein großer Wohnwagen an den Mercedes gehängt, dann ging es los“, erzählt Friedich Volkmann (82).

Seine Frau Eugenie (78) strahlt, wenn sie daran denkt. „Ich würde das so gern heute noch machen“, sagt sie, „aber es geht ja nicht mehr wegen der Gesundheit.“

Tochter Sonja Apparah-Weil plant aber fürs Frühjahr eine gemeinsame Reise mit den Eltern. „Nochmal unterwegs sein, nochmal was Neues sehen, das gefällt den Eltern ganz bestimmt“, sagt sie.

Eugenie und Friedrich Volkmann stammen beide aus Kassel. Friedrich Volkmann, gelernter Bäcker, wohnte um 1950 in der Kasseler Südstadt. Ellen hieß die Tochter seines Vermieters und war eine Schulkameradin von Eugenie. „Na ja, so ein bisschen schwärmte Ellen wohl für Friedrich“, erzählt seine Frau schmunzelnd.

Aber Ellen wanderte nach Amerika aus. „Friedrich machte mir ganz schön den Hof, aber ich ließ mir Zeit“, erzählt die Seniorin augenzwinkernd. Am Tag der Trauung musste sich das Paar noch ganz schnell zwei Ringe im Kaufhaus besorgen. „Es waren doch so furchtbar schlechte Zeiten“, erklärt Eugenie Volkmann. Darum nahm der Familienvater auch jede Arbeit an, war fleißig, machte später noch den Lkw-Führerschein und war dann bis zur Rente Kraftfahrer.

1976 baute die Familie ihr erstes Haus in Eiterhagen, 1994 das zweite Haus in Wellerode, in dem auch Tochter Sonja mit wohnt, den Eltern zur Seite steht und wo sich das Ehepaar sehr wohlfühlt.

„Hier lebt es sich jetzt im Alter besser, wir sind nicht so abgeschieden“, sagt Friedrich Volkmann. Die Nachbarn seien hilfsbereit und nett, die Kinder in der Straße sagen Oma und Opa zu uns, erzählt das Ehepaar.

Sektempfang, Kirche, Feiern im Restaurant – Eugenie und Friedrich Volkmann freuen sich auf eine runden Tag im Kreis ihrer Familie. Es kann ruhig spät werden, sagen sie.

Von Sabine Oschmann

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