Tine Ullmann verarbeitet ihre Gedanken in Bildern

In Farben eintauchen

Porträt: Künstlerin Tine Ullmann (links) zeichnete Michael Jackson zwei Tage nach seinem Tod. Barbara Dietloff trug mit einer Lesung zur Ausstellungseröffnung bei. Foto: Hartung

Baunatal. Wenn jemand eine Beschäftigung für sich gefunden hat, die er mit viel Herzblut und Euphorie betreibt, ist ein Leben ohne dieses Hobby schwer vorstellbar. So wie bei Tine Ullmann aus Kassel. Sie hatte schon immer großes Interesse an Kunst und Kultur und entdeckte vor rund 15 Jahren die Malerei für sich.

Jetzt wurde Ullmanns Ausstellung „Moderne Malerei“ von der Ersten Stadträtin Silke Engler-Kurz vor 30 Gästen im Baunataler Rathaus eröffnet. „Man kann die Künstlerin nicht oft genug für ihre Arbeiten loben“, sagte Axel Schornstein, der zur Eröffnung sprach. Die Ausstellung zeige ein breites Spektrum an Kunst, so Schornstein. „Mal abstrakt, mal gegenständlich. Die verschiedenen Techniken zeichnen die Künstlerin aus.“

Vor sechs Jahren begann Tine Ullmann, sich in verschiedenen Kursen, unter anderem bei Fritz Röbbing in Kassel, Techniken wie die Acryl-Malerei, Crash Painting und Aquarell anzueignen. Ihre Materialien sind unter anderem Öl, Kreide, Spray und Kohle.

Hobbys Musik und Golf

Ullmann wurde 1948 in Kassel geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie betreibt die Malerei als Hobby. Hauptberuflich arbeitet die Künstlerin als Justizangestellte bei der Kasseler Staatsanwaltschaft. Neben der Kunst liebt sie das Golfen und die Musik.

Der Tod von Michael Jackson bewegte Tine Ullmann so tief, dass sie zwei Tage später ein Porträt des Popstars malte.

„Wenn man die Bilder betrachtet, kann man in intensive Farben eintauchen“, sagt Barbara Dietloff, die mit einer Lesung zur Ausstellungseröffnung beitrug und mit Ullmann befreundet ist.

Auch Carmen Herwig aus Kassel ist begeistert von den Bildern. „Ich habe schon zwei zu Hause, in die ich mich sofort verliebt habe“, sagt sie und liebäugelt mit einem weiteren Bild. Tine Ullmann hofft, irgendwann ihr Hobby zum Beruf machen zu können.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Mai im Baunataler Rathausfoyer zu sehen.

Von Tina Hartung

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