Ausstellung zur Schöpfungsgeschichte eröffnet

Farbenpracht im Gotteshaus

Schöpfungsgeschichte: Pfarrer Günter Törner (von links), Iris Bender und die Künstlerin Ursula Frohwein-Charissé. Foto: Hartung

baunatal. „Ich wünsche mir für 2012, dass wir unsere Schwachheit nicht verbergen, sondern sie als Möglichkeit sehen, Gott zu begegnen“, sagte Pfarrer Günter Törner beim Neujahrsempfang in der Gethsemanekirche. Anschließend wurde die Ausstellung „Die Schöpfung“ in dem Gotteshaus eröffnet.

Etwa 80 Gäste kamen zu der Doppelveranstaltung, zu der die evangelische Kirchengemeine Baunatal-Mitte geladen hatte. Bevor die Kunst in den Mittelpunkt rückte, zog Pfarrer Törner eine Bilanz des vergangenen Jahres und blickte erwartungsvoll auf das Jahr 2012.

Bei der Ausstellungseröffnung gab es für die Gäste ausdrucksstarke und farbenprächtige Werke der Künstlerin Ursula Frohwein-Charissé zu sehen. Der Bilderzyklus enthält sieben großformatige Werke, die jeweils einen Tag der Schöpfungsgeschichte darstellen.

Frohwein-Charissé wurde in Braunschweig geboren und ist in Marburg aufgewachsen, wo sie auch heute noch wohnt. Mit Baunatal verbindet die Künstlerin eine enge und lange Freundschaft zu Iris Bender, Mitglied im Kirchenvorstand. Die beiden Frauen kennen sich seit 30 Jahren.

Ursula Frohwein-Charissé legt großen Wert darauf, dass ihre Werke Persönlichkeit und Intensität ausstrahlen. Die Inhalte und Materialien ihrer Bilder sind vielfältig. Bei der Darstellung der Schöpfung hat sie Temperafarben auf Vlies verwendet. Erst seit 2007 intensiviert sie christliche Themen in ihren Bildern. „Eine kirchliche Pilgerreise hat mich zu diesem besonderem Thema gebracht“, sagte die Künstlerin. (pth)

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