Tag des offenen Denkmals: Förderverein informierte 50 Besucher über die Sanierung des Mönchshauses

Die Fassade wird bald verputzt

Steht am Eingang: Eine Mönchsfigur mit Kutte begrüßte die Besucher des Mönchshauses am Tag des Denkmals. Daneben steht Peter Reuting vom Förderverein Denkmalpflege Mönchshaus. Fotos: Ziemann

Espenau. Eine Mönchsfigur mit Kutte erwartete die Besucher am Eingang des Mönchshauses, dem ältesten Gebäude Mönchehofs. Anlass für den Einblick in die Geschichte des historischen Gebäudes war der Tag des offenen Denkmals. 50 Besucher nahmen die Gelegenheit war, sich im über 700 Jahre alten Haus umzuschauen. Das Gebäude wird unter der Federführung des Vereins Denkmalpflege Mönchshaus seit 2010 saniert.

Viel Arbeit

„Ich finde es ganz toll, dass sich Menschen gefunden haben, die solch ein Großprojekt anpacken“, sagte Besucherin Bettina Hausmann aus Niedemeiser. „Hut ab.“ Denn im ältesten Gebäude Mönchehofs stecke sehr viel Arbeit. In diesem Jahr wurden der Schornstein zurückgebaut und die Einfassungen der Fenster von einem Steinmetz überarbeitet, gereinigt und verfugt, erklärte Hans Dieter Baller vom Förderverin auf Anfrage unserer Zeitung.

Außerdem wurde angefangen, die Lehmschicht in der obersten Decke wieder einzuziehen. Diese Arbeiten werden in diesem Jahr noch abgeschlossen. Elektrische Leitungen für die Beleuchtung sollen in naher Zukunft im Haus noch verlegt werden.

Steine ausgetauscht

Im nächsten Sanierungsschritt wird laut Baller das Mauerwerk verfugt und werden einzelne Steine ausgetauscht. Parallel dazu will man die Innenwände neu verputzen, bevor es im nächsten Jahr an die Außenfassade geht. Wenn die Fassade fertig ist, wird mit dem Innenausbau begonnen. Alle Arbeiten wurden bislang bis auf wenige Ausnahmen ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern gestemmt. „Das waren allein in diesem Jahr etwa 400 Arbeitsstunden“, sagte Baller.

Doch alles können die Vereinsmitglieder nicht ohne finanzielle Hilfe schaffen. „Ich hoffe, dass im nächsten Jahr wieder öffentliche Zuschüsse gewährt werden, damit kostenintensive Arbeiten, wie zum Beispiel der Nachbau der historischen Fenster, finanziert werden können.“ Auch bei den Steinmetzarbeiten muss ein Profi hinzugezogen werden.

von Theresa Ziemann

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