Schullandheim Gut Eichenberg zieht positive Jahresbilanz – Dank an Sponsoren

Fast 1000 Besucher übernachteten

Zogen positive Bilanz: Alfred Grysczyk (Vorsitzender vom Schullandheim Gut Eichenberg, von links) mit den Sponsoren Gabriele Schulz (Präsidentin vom Club Soroptimist Kassel Bad Wilhelmshöhe), Dirk Köhling von der Kasseler Sparkasse und Ursula Richter-Dickhaut (stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins). Foto: C. Hartung

Fuldatal. Ein außerschulischer Lernort mitten in der Natur – das Schullandheim Gut Eichenberg in Fuldatal-Rothwesten zog auch im Jahr 2013 zahlreiche Jugendgruppen an und zeigte eine zufriedenstellende Bilanz.

Zum Saisonabschluss organisierte Alfred Grysczyk (Vorsitzender Schullandheim Gut Eichenberg) eine kleine Feier in den naturnahen Räumlichkeiten, um den Sponsoren und Förderern seinen Dank auszusprechen. „Dieses Jahr sind uns etwa 7000 Euro von den Sponsoren zugegangen“, freute sich Grysczyk über den hohen Betrag. Es sei ohnehin ein schwieriges Jahr gewesen. „Ohne die Förderer wäre es eng geworden“, weiß der Vorsitzende.

Baumaßnahmen zur Einhaltung von Brandschutzvorschriften sorgten zum einen für erhöhte Investitionen und zum anderen auch für Leerzeiten. Die Zielvorgabe von 2000 Übernachtungen wurde dennoch erreicht – wenn auch nur knapp.

„Eigentlich hatten wir mit einem Überschuss gerechnet.“

Alfred Grysczyk

„Eigentlich hatten wir mit einem Überschuss gerechnet“, sagte Grysczyk. Durch die Bauarbeiten sei dies jedoch nicht möglich gewesen. In Anbetracht der Umstände stelle aber auch die Tatsache, dass das Ziel knapp erreicht wurde, eine „zufriedenstellende Bilanz“ dar, so der Vorsitzende.

Zwischen 950 und 980 Gästen verzeichnete die außerschulische Bildungsinstitution in diesem Jahr. Berufsvorbereitungsmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche hat sich das Schullandheim als neuen Schwerpunkt gesetzt. Außerdem kommt dem Standort seit Januar dieses Jahres eine wichtige Bedeutung zu: Die Bundesgeschäftsstelle des Verbandes Deutscher Schullandheime hat nun seinen Sitz nicht mehr in Berlin, sondern auf dem Fuldataler Land.

Kassel sei zentraler und daher besser für die Mitglieder des Verbandes zu erreichen, weiß Grysczyk. Die gute Infrastruktur und geeignete Räumlichkeiten sprachen für den Wechsel auf das nordhessische Gut.

Erste Pläne für das kommende Jahr stehen bereits fest: Neben dem Ausbau der berufsvorbereitenden Seminare für Benachteiligte, sollen künftig Konfliktmanager vom Kasseler Verein „Respekt“ auf Gut Eichenberg ausgebildet werden. Zudem steht ein Begegnungsaufenthalt mit Jugendlichen aus Kroatien an. „Wichtig ist auch, dass wir die Baumaßnahmen nächstes Jahr endlich zu Ende bringen“, betonte Grysczyk. (phc)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.