FDP: Klaus-Dieter Sänger gibt Mandat an Sohn Björn Sänger ab

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Björn Sänger

Ahnatal / Fuldatal. Generationenwechsel in der FDP- Fraktion des Kreistages. Während der jüngsten Sitzung des Parlamentes im Bürgersaal in Weimar gab Klaus-Dieter Sänger (69) sein Mandat zurück. Für ihn rückt sein Sohn Björn Sänger (38) nach.

Ja, als er seinen Abschied aus dem Kreistag vor dem Plenum verkündete, sei ihm das nahegegangen. Klaus-Dieter Sänger aus Fuldatal gehörte dem Gremium seit 1993 mit Unterbrechung einer Wahlperiode an, war Vorsitzender der FDP-Fraktion. Die Arbeit habe ihm Spaß gemacht, „aber junge Leute kommen nach“, sagt er.

Daher gehe er im Landkreis jetzt ins zweite Glied. Der Fuldataler Gemeindevertretung werde er weiter angehören und sein Mandat im Zweckverband Raum Kassel behalten.

Auf Reisen gehen

Klaus-Dieter Sänger

Sein Ausscheiden aus dem Kreistag habe auch private Gründe. Als Pensionär wolle er mit Ehefrau Anne Werderich, ehemalige Bürgermeisterin von Fuldatal, mehr auf Reisen gehen. Dadurch verpasse er Sitzungen des Kreistages. Und: „Ich bin jetzt über 30 Jahre kommunalpolitisch tätig, habe meinen Dienst an der Allgemeinheit geleistet.“

Dass sein Sohn in den Kreistag nachrücke, „hat sich so ergeben und war eigentlich nicht geplant“, sagt Sänger senior. Björn Sänger aus Ahnatal saß in der vorigen Legislatur im Bundestag, hatte über die Landesliste der FDP einen sicheren Platz. Nur scheiterte die Partei knapp an der Fünf-Prozent-Hürde und ist nicht mehr im Bundestag.

Jetzt könne sich sein Sohn im Kreistag einarbeiten. Daher auch sein Ausscheiden mitten in der Legislatur. „Man muss auch an die nächste Wahl denken“, sagt Klaus-Dieter Sänger. (mic)

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