Weiß-blaue Oktoberfestnacht

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Reger Ansturm: Der TV 1894 Simmershausen e.V. freute sich riesig über die zahlreichen Besucher, die auch aus umliegenden Orten kamen. Das Oktoberfest war ein Riesenerfolg und ging bis spät in die Nacht.

Fuldatal. Eine Lieferantin, die am Sonntagmorgen ihre Utensilien abholte, war erstaunt: „Im ganzen Dorf habe ich gestern nur Dirndl und Lederhosen gesehen!“

Und genau so war es am 28. Oktober gefühlt auch. Dass das Angebot eines Oktoberfestes so gut angenommen würde, hätte sich der Vorstand des TV 1894 Simmershausen e.V. wahrlich nicht träumen lassen. Bei der ersten Planung waren noch Überlegungen angestellt worden, wie man die Halle gegebenenfalls optisch etwa verkleinern könne, doch einige Tage vor der Veranstaltung zeichnete sich ab, dass man sich eher um mehr Plätze, Essen und Getränke kümmern musste.

Aus der kühlen Halle entsteht ein stimmungsvolles Festzelt

Bereits am Freitagabend waren über 30 Personen damit beschäftigt, die Halle auszulegen, Tische und Stühle zu stellen, die Thekenanlage aufzubauen und zu testen sowie Strom- und Wasserleitungen zu verlegen. Der Festausschuss hatte sich eine tolle Dekoration vorbereitet, die angebracht werden musste und so war man bis spät in die Nacht beschäftigt.

Am Samstagmorgen ging es dann weiter. Material musste vom Vereinsheim in die Halle geschafft, die Dekoration abgeschlossen werden und die letzten Handgriffe und Tests wurden durchgeführt.

Am Abend staunten die Gäste nicht schlecht über eine so schön und umfangreich dekorierte Sporthalle. Aus der kühlen und zweckmäßigen Halle war ein richtiges Festzelt entstanden. Alles strahlte in weiß-blauen Farben.

Feierlicher Fassbieranstich, Tanz und tolle Aktionen

Begrüßt wurden die Gäste schon von einigen Mitgliedern des Musikzuges, die spontan ein paar zünftige Lieder zur Verkürzung der Zeit aufspielten und die Gäste einstimmten, bevor dann der komplette Musikzug die Unterhaltung übernahm. Vorstandsmitglied Mario Schirmer begrüßte die zahlreichen Gäste und zeigte sich über die vielen Besucher und die dem Anlass entsprechende Kleidung erfreut. Michael Dworog und Andreas Kiehne nahmen dann den offiziellen Fassbieranstich vor und nach einigen Schlägen sprudelte das erste Oktoberfestbier in die Maßkrüge. Direkt im Anschluss wurde das bayerische Spezialitätenbuffet der Hausschlachterei Lämmerhirt eröffnet und die Gäste stärkten sich mit Schinken, Weißwurst, Brezeln und vielem mehr.

Nach dem Musikzug übernahm Günthers Musikexpress „Der Frankensteirer“ die musikalische Unterhaltung und schon nach den ersten Takten füllte sich die Tanzfläche. Und gut gefüllt sollte sie auch bis zum späten Ende des ersten großen Simmershäuser Oktoberfests bleiben. Günther Scharpf traf mit seiner Mischung sowohl den Geschmack der älteren Gäste als auch der jüngeren Generation.

Und wer gerade nicht tanzte, konnte sich mit Wettnageln, Fingerhakeln oder Holzsägen die Zeit vertreiben oder einfach mit seinen Freunden und Bekannten in lockerer Runde zusammen sitzen und den Abend genießen.

Spät in der Nacht ging das erste große Oktoberfest des TV Simmershausen friedlich und fröhlich zu Ende und man merkte den Verantwortlichen an, wie die Anspannung langsam abfiel. Nun galt es am Sonntag „nur noch“ die Halle wieder komplett zu räumen und zu reinigen, alles wieder in das Vereinsheim zu schaffen und alle Gerätschaften zu reinigen. Da aber auch hier einige Mitglieder bereit waren, mit Vorstand und Festausschuss wieder früh aufzustehen und anzufassen, wurde auch diese Aufgabe noch erledigt. Bis allerdings jedes Teil wieder an seinem Platz steht, werden sicher noch ein paar Tage vergehen.

Ein Dank an alle Besucher und fleißigen Helfer

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Die Veranstalter bedanken sich bei allen Gästen, Helferinnen und Helfern und allen, die diesen Abend zu einem unvergleichlichen Erlebnis gemacht haben. Seit langer Zeit ist es wieder einmal gelungen, vereins- und ortsübergreifend viele Gäste in Simmershausen zu einem tollen Abend zusammenzubringen.

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Der Verein wünscht sich, dass sich jetzt noch mehr Mitglieder berufen fühlen würden, den Verein auch durch tatkräftige Mitarbeit bei einer solchen Veranstaltung zu unterstützen, damit die Arbeit nicht immer an einigen wenigen hängen bleibt. So wäre es auch für die Helfer, die drei Tage im Dauereinsatz waren, etwas entspannter.

Wegen des großen Ansturms waren die Verantwortlichen froh, dass auch einige Nichtmitglieder in die Bresche gesprungen sind. (zgi)

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