Gastwirtin Ellen Werner war in Österreich tief eingeschneit

Ferien mit Hindernissen

Ellen Werner

Baunatal. Eigentlich wollten die Altenritter Gastwirtin Ellen Werner und ihr Lebensgefährte Mathias Gutheil schon am Montag aus dem Urlaub in Österreich wieder zurück sein. Doch das Schneechaos in den Alpen sorgte für eine unfreiwillige Verlängerung ihrer Ferien.

Das Paar, das am Mittwoch wohlbehalten nach Altenritte zurückgekehrt ist, war zwei Tage in der StadtZell am See eingeschneit. „Der Ort war von beiden Seiten zu. Da war kein Durchkommen“, sagte Werner, die inzwischen wieder an der Theke ihrer Gaststätte Hessenklause steht.

Schon die erste Etappe ihrer Urlaubsreise, die die 46-Jährige zusammen mit ihrem Bruder, ihrer Tochter Leila und dem Enkelkind unternahm, verlängerte sich schneebedingt. Werner und Gutheil erholten sich am Fuß des Großglockner, des mit rund 3800 Metern höchsten österreichischen Bergs in Osttirol mit Schneespaziergängen. Aus der Abreise am Freitag letzter Woche wurde jedoch nichts.

Der Felbertauerntunnel sei gesperrt gewesen, weil die Eingänge zugeschneit waren und Lawinengefahr bestand, berichtet Werner.

Erst einen Tag später konnte sie mit ihrem Lebensgefährten nach Zell am See weiterfahren, wo sie Freunde besuchen wollten. Dort habe es aber gleich heftig zu schneien angefangen. „An zwei Tagen sind zwei Meter Neuschnee gefallen“, so Werner. Die Österreicher hätten viele Bäume, die unter den Schneelasten zu brechen drohten, gefällt. Dadurch und wegen des hohen Schnees seien die einzigen Ausfallstraßen zwei Tage unpassierbar gewesen, berichtet Gutheil.

Die Altenritter versorgten sich an der örtlichen Tankstelle mit Lebensmitteln und warteten ab, bis die Straße am Mittwochmorgen wieder frei war.  Archivfotos: Dilling

Von Peter Dilling

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