Einige 1000 Besucher streiften am Wochenende durchs Gewerbegebiet Kaufungen-Papierfabrik

Fernblick aus 45 Metern Höhe

Ab nach oben: Rüdiger Wicke (von links), Vanessa Schüler und Jürgen Fröhlich ließen sich von Knut Kreutzberger (rechts) mit der Arbeitsbühne in die Höhe hieven. Sie genossen den Fernblick aus 45 Metern Höhe. Am Sonntag blieb die Bühne kurz hängen. Fotos: Dilling

Kaufungen. Vanessa Schüler stieg am Samstagmittag mit anderen Besuchern voller Vorfreude in die Arbeitsbühne, die sie wie in einem Lift an einem langen Lkw-Ausleger schnell auf 45 Meter Höhe über das Gewebegebiet Kaufungen-Papierfabrik hievte. Die Eltern Marlies und Jörg aus Fritzlar blieben lieber auf dem Firmenhof und schauten sich das Ganze von unten an.

Bühne blieb kurz hängen

Einen Tag später erlebten einige andere Kinder auf dem Gerät allerdings einige bange Minuten, die jedoch glimpflich endeten. Die Bühne war laut Polizei in großer Höhe hängen geblieben. Bevor die gerufene Feuerwehr eingreifen musste, funktionierte die Technik aber wieder.

Festzug in Kaufungen: Papierfabrik

Dennoch war die Fahrt mit der Arbeitsbühne, die im Alltag häufig bei Brückenarbeiten eingesetzt wird, eines der Highlights des stehenden Festzugs in Kaufungen-Papierfabrik. Den schauten sich mehrere 1000 Besucher am Samstag und Sonntag an. 26 der über 100 Betriebe ließen sich mehr oder weniger hinter die Kulissen schauen, zeigten Filme, hatten Bands zur Unterhaltung engagiert, eine Oldtimersschau oder Geschicklichkeitsparcours für Kinder aufgebaut.

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Technik: Die Azubis der Firma Hackländer zeigten ihren Besuchern, wie viele Stahlprofile das Unternehmen auf Lager hat.

 Wie eine Reihe anderer Unternehmen bot die Stahlbaufirma Lamparter Führungen durch ihren Betrieb an. Wer nicht die Bimmelbahn benutzen wollte, die regelmäßig auf dem weitläufigen Gelände verkehrte und zu deren Sicherheit die Gemeinde auf der Kreisstraße nach Lohfelden eigens das Tempo für den Autoverkehr auf 50 km/h beschränkt hatte, musste gut zu Fuß sein. Am Samstag war das Fest etwas schleppend angelaufen.

Am Nachmittag füllten sich aber die Straßen. Am Sonntag zeigte sich Bürgermeister Armin Roß (SPD) hochzufrieden. Die Planung habe sich gelohnt. Schon die Eröffnungveranstaltung am Freitag habe ein volles Haus beschert, ebenso der Vortrag des Zukunftsforschers Matthias Horx bei der Solarfirma Stiens. Das gelte auch für das Rockkonzert am Samstagabend und den Bürgerfrühschoppen, zu dem die Gemeinde alle Bürger des Ortsteils Papierfabrik eingeladen hatte, berichtete Roß.

Von Peter Dilling

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