Geglückte Weihnachtsmarkt-Premiere

Feststimmung am Kammerberg

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Gut gelaunt beim Braten: Tanja Grunewald (von links), Birgit Janke und Heidi Hartmann vom Kindergarten Heckershausen bereiteten Kartoffelspalten zu.

Ahnatal. Der Ahnataler Weihnachtsmarkt am Kammerberg - damit bewegten sich Organisator Rüdiger Reedwisch und das Ahnataler Ortskuratorium auf unbekanntem Gebiet. Noch nie hatte ein Weihnachtsmarkt am Kammerberg stattgefunden.

Doch Zweifel, ob der Platz rund um das ökumenische Kirchenzentrum ausreichen und die Ahnataler aus beiden Ortsteilen den Weg zum Kammerberg auf sich nehmen würden, zerstreuten sich schnell. Auf 1400 Besucher schätzte Reedwisch die Anzahl der Besucher am Abend - eine Rekordzahl. „Ich bin überrascht, dass das neue Konzept so gut angenommen wurde. Die Erwartungen wurden übertroffen“, freute sich Reedwisch.

Von dem ökumenischen Gottesdienst um 13 Uhr an war der Platz um die zum Runddorf angelegten Hütten gefüllt. Ab 15 Uhr herrschte dichtes Gedränge. „Da hätte man schon fast sagen können, dass das Dorf wegen Überfüllung geschlossen ist“, lächelte Reedwisch. Entsprechend hatten die rund 100 Helfer der 34 teilnehmenden Vereine und Verbände alle Hände voll zu tun. Zwischenzeitliche Engpässe entstanden bei einigen Hütten, die Speisen und Getränke anboten. Doch auch im Inneren des Kirchenzentrums, in dem weihnachtliche Dekoration, Kleidung und Schmuck angeboten wurde, drängten sich die Besucher. Wer sich eine Pause gönnen wollte, konnte im Nebenraum bei den Ahnataler Landfrauen Kaffee und Kuchen genießen. Im Runddorf selbst stellten einige Aussteller ihre Kreativität unter Beweis. Der Volkschor Heckershausen hatte 17 Bleche „Musikalische Nussecken“ gebacken, der Volkschor Weimar hatte zahlreiche selbst gebastelte Winter-Accessoires im Angebot. Nicht fehlen durften Glühwein und Punsch, die gleich an mehreren Ständen angeboten wurden. Eine Besonderheit hatte sich die Ahnataler Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes einfallen lassen: Die vier Helfer backten frische Pizza und Flammkuchen im selbst hergestellten Ofen. Musikalische Einlagen boten der Musikverein Ahnatal sowie der Ahnataler Posaunenchor.

Für die Kinder gab es Ponyreiten, einen Streichelzoo und auch der Weihnachtsmann drehte seine Runde. „Mir gefällt es richtig gut, da freut man sich schon auf Weihnachten, wenn man das hier sieht“, so der siebenjährige Niklas.

Mit einsetzender Dunkelheit wurden die Feuerkörbe entzündet und der geschmückte Weihnachtsbaum in der Mitte des Runddorfs beleuchtet, was ebenfalls zur weihnachtlichen Atmosphäre beitrug. Da machte es auch nichts, dass es anstatt Schnee Nieselregen gab. (ptk)

Fotos: Weihnachtsmarkt in Ahnatal

Weihnachtsmarkt in Ahnatal

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