350 Gäste beim Chor- und Orchesterkonzert der musiktreibenden Vereine in Vellmar

Festzelt als Experiment

Freuten sich über Zugaberufe: Der Volkschor 1875 Obervellmar unter der Leitung von Andreas Kowalczyk. Fotos: Carolin Hartung

Vellmar. Schlager, Filmhits, spanische Klänge oder zünftige Blasmusik– da war für jeden etwas dabei. Am Sonntagabend ging das Wiesnfest in Vellmar mit einem Chor- und Orchesterkonzert der musiktreibenden Vereine der Stadt im Festzelt zu Ende.

„Das ist heute ein Experiment für die Musiker“, erzählte Uwe Kemper, Vorsitzender vom Kuratorium Vellmar. „Normalerweise ist das Konzert immer in der Halle. Jetzt ist es zum ersten Mal im Festzelt“. 350 Gäste lauschten den Klängen der vier Musikgruppen.

Der Posaunenchor aus Niedervellmar machte den Anfang und bot den Besuchern einen bunt gemischten Auszug aus seinem Repertoire. Von Swing bis zu bekannten Filmhits war alles dabei. Anschließend sorgte der Chor Stadt Vellmar unter anderem mit „Rot sind die Rosen“ für gute Laune und Schunkelstimmung. „In der Halle ist die Akustik ganz anders, aber unten kam es gut an, habe ich gehört“, sagte Elke Hahn, Vorsitzende des Chors. „Mit dem Auftritt bin ich zufrieden.“

Zugaberufe und einen großen Applaus erntete besonders der Volkschor 1875 Obervellmar unter Leitung von Andreas Kowalczyk. „Hier singt es sich ein bisschen wie im Kleiderschrank“, lachte der Chorleiter. Mit bekannten Schlagern sowie Tanz- und Popmusik begeisterten die Sangesfreunde das nur knapp zur Hälfte gefüllte Zelt.

„Es ist sehr schade, dass nicht so viele Gäste da sind“, sagte Helmuth Klein aus Vellmar. „Die Chöre sind sehr gut und bringen eine tolle Leistung. Leider unterscheidet sich die Akustik im Vergleich zum Hallenkonzert sehr“, sagte der Besucher, dem der Volkschor am besten gefallen hat. Zum Schluss schickte der Musikverein Vellmar die Gäste mit zünftiger Blasmusik auf den Heimweg. (phc)

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