Einbruch und Brandstiftung in Baunsbergschule aufgeklärt – DNA-Spur half bei Ermittlungen der Kripo

Feuer gelegt in Baunsbergschule: Zwei Jugendliche ermittelt

Bild der Zerstörung: So sah es nach dem vorsätzlich gelegten Feuer in der Baunsbergschule aus. Fotos: Polizei, Faust/nh

Baunatal. Ermittlungserfolg für die Polizei: Sie hat zwei Jugendliche aus Baunatal – 15 und 16 Jahre alt – überführt, die vermutlich im vergangenen Sommer Feuer in der Baunsbergschule in Altenbauna gelegt hatten.

Gummimaske: An ihr fanden sich DNA-Spuren eines Täters.

Die Untersuchung von DNA-Spuren an einer Gummimaske half, die Tat nachzuweisen. Damals war ein Schaden von 40 000 Euro entstanden.

Am 30. Juni 2011 war in den frühen Morgenstunden in die Baunsbergschule (Auf dem Wiede) eingebrochen und danach Feuer gelegt worden. In dem Schulkomplex wurde damals gebaut. Im gesamten Treppenhaus hatten die Einbrecher den Inhalt eines Feuerlöschers verteilt, in einem Archivraum mittels Verdünner Holzbretter angezündet.

Die Täter hatten eine Gummimaske zurück gelassen, die erfolgreich auf DNA-Spuren untersucht wurde, berichtet Polizeisprecherin Sabine Knöll. Mit diesen Spuren wies die Kripo einem damals 15-Jährigen die Tat nach. Als Komplizen des inzwischen 16 Jahre alten Jugendlichen ermittelten die Beamten der Komissariate für Brände und für Einbrüche einen 15-Jährigen, der ebenfalls in Baunatal zu Hause ist.

Beide Jugendlichen hätten zunächst die Taten bestritten, aber sie in weiteren Vernehmungen dann doch zugegeben, erläutert Knöll. Im Zimmer des Jüngeren fanden die Ermittler zudem eine Schleifmaschine, die bei dem Einbruch in die Schule gestohlen worden war. (ing)

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