Stadt Baunatal investiert 4,3 Millionen Euro in Modernisierung des Stützpunktes Altenbauna

Feuerwehr-Anbau gut im Zeitplan

Zufrieden mit dem bisherigen Bauablauf: Architektin Christina Zenke von der städtischen Bauleitung und Architekt Wolfgang Wies vom Büro RSE. Fotos: Schaake

Baunatal. Monteure legen letzte Hand an die vier Tore der neuen Fahrzeughalle, das Funktionsgebäude ist ausgeräumt und vorbereitet für Teilabbruch, Erweiterung und Neuaufbau. Der Feuerwehr-Stützpunkt in Altenbauna ist derzeit eine große Baustelle. Und die macht Architektin Christina Zenke von der städtischen Bauleitung und Architekt und Bauleiter Wolfgang Wies vom Architekturbüro RSE Spaß.

„Es funktioniert und läuft alles gut”, sagen sie übereinstimmend im HNA-Gespräch. Alles sei im Zeitplan, und auch die Baukosten von 4,3 Millionen Euro würden eingehalten. „Das ist ein gedeckeltes Budget”, erläutert Christina Zenke.

Drei Bauabschnitte

Nach einem symbolischen Spatenstich Mitte Dezember war im Januar mit den Bauarbeiten begonnen worden. Bis zum Frühjahr 2016 wird es drei Bauabschnitte geben. Der erste ist eine neue Fahrzeughalle mit vier Abstellplätzen für jeweils zwei Fahrzeuge und Abroll-Container. Diese Halle kann nach Angaben der Architekten bereits ab der nächsten Woche genutzt werden.

Das sogenannte Funktionsgebäude am Ende der alten Fahrzeughalle ist der nächste Abschnitt. Es ist bereits komplett ausgeräumt, für die Leitstelle wurde ein Provisorium geschaffen. „Die Feuerwehr hat gut zugearbeitet und beim Ausräumen fleißig mitgeholfen”, loben Zenke und Wies.

Ein Teil dieses Gebäudes wird abgerissen, danach erweitert und aufgestockt. Im neuen Obergeschoss werden der Lehrsaal, die Floriansstube sowie ein Raum für die Jugend- und Kinderfeuerwehr entstehen. Im Erdgeschoss werden künftig die Leitstelle, drei Büros für die hauptamtlichen Feuerwehrleute und den Wehrführer sowie die Umkleideräume für die Feuerwehrmänner und -frauen untergebracht sein.

Auch die Atemschutz-Übungsstrecke und ein Sportraum im Untergeschoss werden die Arbeitsverhältnisse und die Ausbildung der Brandschützer erheblich verbessern. Die Übungsstrecke wird völlig neu konzipiert.

Dritter und letzter Bauabschnitt ist die Sanierung der alten Fahrzeughalle und die komplette Umgestaltung des Kellers mit Werkstatt für die Schlauch- und Kleiderpflege. Auch ein Lager entsteht.

Vorgaben des Gesetzgebers

Die Investitionen sind auch wegen der vom Gesetzgeber geforderten sogenannten Schwarz-weiß-Trennung erforderlich. Schwarz steht für die bei Einsätzen verschmutzte, weiß für die gereinigte Bekleidung der Einsatzkräfte.

Die Feuerwehr war von Anfang an in die Gesamtplanung einbezogen worden. „Alles ist sehr einvernehmlich gelaufen”, hatte die Erste Stadträtin Silke Engler vor dem Baubeginn im HNA-Gespräch betont. Und: „Es war an der Zeit, die Gesamtsituation zu verbessern.”

Schon vor dem Baubeginn hatte sich Heiko Wicke, Wehrführer der Feuerwehr Altenbauna, über die wichtige Investition in die Zukunft gefreut: „Ein großes und wichtiges Ereignis. Die Feuerwehr wird künftig allen aktuellen Anforderungen gerecht”, sagt Wicke

Bisher hat die Stadt Baunatal Bauaufträge von über drei Millionen Euro vergeben.

HINTERGRUND

Von Manfred Schaake

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