Finanzierung von Lärmschutz nicht sicher

Helmut von Zech

Lohfelden/Kassel. Nach Aussage des FDP-Landtagsabgeordneten Helmut von Zech (Zierenberg) ist die Finanzierung des Lärmschutzes an der A  7 zwischen Lohfelden, Kaufungen und Kassel noch nicht gesichert.

Der Abgeordnete kritisiert, dass das Land Hessen aus dem Sonderprogramm der Bundesregierung mit 69 Millionen Euro zu wenig Geld erhalte. Hessen sei ein Transitland, gemessen an dem Verkehrsaufkommen sei der Betrag zu gering. „Ich begrüße ausdrücklich, dass die Lärmschutzmaßnahmen an der A  7 fortgeführt werden können“, sagte der Abgeordnete mit Blick auf die Bauarbeiten bei Lohfelden. Dies könne aber angesichts fehlender weiterer Bundesmittel nur ein erster Schritt sein, so von Zech.

Der A 7-Abschnitt zwischen dem Dreieck Kassel-Süd und Kassel-Ost wird im Zuge des Baus der A  44 auf acht Fahrstreifen verbreitert. Dies verlange Lärmschutzwände, für deren vorgezogenen Bau Hessen bisher 15 Millionen Euro erhalten hat. Aus dem Sonderprogramm kämen weitere sechs Mio. Euro. Der Betrag reiche jedoch nicht, um den Lärmschutz dort zu vervollständigen. Die Gesamtkosten liegen nach HNA-Informationen bei 42 Mio. Euro. (hog)

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