Fitnesstrend aus England

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Mitreißend: Sanya Nöding-Meier hat für das Drums Alive-Training eine Zusatzausbildung abgeschlossen.

Fetzige Musik erfüllt den großen Saal des Fitnessstudios Multipoint in Espenau, ergänzt um rhythmisches Trommeln auf Gymnastikbällen und die Anweisungen von Sanya Nöding-Meier. Drums Alive heißt der Kurs, der den Teilnehmern sichtlichen Spaß bereitet.

Entwickelt wurde die neue Sportart von einer Engländerin, die aus Frust über ihren Bewegungsmangel nach einer Hüft-Operation begann, auf ihren Gymnastikball einzuschlagen, erzählt die Trainerin. Schnell erkannte die Erfinderin, dass sie hier sportliche Übungen mit Spaß verbinden konnte, ergänzte mitreißende Musik und Aerobic-Elemente und schon war ein neuer Trend geboren, der bereits jetzt viele Fans zählen kann.

Baut Stress und Frust ab

Es macht zwar Krach, wenn die Kursteilnehmer mit Drum-Sticks auf die Gymnastikbälle nach der von der Trainerin vorgegebenen Choreografie eintrommeln, aber das stört im Mulitpoint niemanden. Die gute Laune der Kursteilnehmer ist offensichtlich und gerne geben sie augenzwinkernd zu, dass das Training auch schon mal zum Frustabbau verwendet werden kann.

„Drums Alive eignet sich für Menschen aller Alters- und Fitnessstufen“, erläutert Sanya Nöding-Meier. „Jeder bringt so viel Bewegung ein, wie er möchte oder kann.“

Auch für Kinder geeignet

So springen und hüpfen die Drummer hinter ihren Bällen oder legen auch mal individuell eine Ruhepause ein. Auch Kinder haben Spaß an der Sportart und beteiligen sich rege.

Leicht zu erlernen

„Beim Straßenfest in Ihringshausen haben sich spontan Zuschauer unserer Vorführung angeschlossen und mitgemacht“, berichtet Markus Leimbach, Inhaber des Fitnessstudios Multipoint. „Da sieht man, wie leicht es ist, bei Drums Alive einzusteigen.“

Am Anfang gäbe es zwar einiges an Bewegungsabläufen, was man sich merken müsse, aber Dank der professionellen Anleitung durch die Trainerin ist auch das keine große Schwierigkeit.

„Man sollte allerdings rechts und links unterscheiden können“, ergänzt Sanya Nöding-Meier humorvoll. „Sonst bekommt man vielleicht vom Nachbarn mal versehentlich was auf die Finger, wenn nicht nur der eigene, sondern auch die benachbarten Gymnastikbälle als Trommel genutzt werden.“

Großen Spaß macht es Sanya Nöding-Meier auch, Drums Alive mit einer Gruppe von Menschen mit Behinderung zu trainieren, die regelmäßig zu Gast im Multipoint in Espenau ist. Sie ist begeistert davon, wie die Menschen aus sich herausgehen und offensichtlich Freude an der Bewegung zu mitreißender Musik haben. In manchen Fällen wird dann auch mal ein Hocker hinter den Gymnastikball platziert, damit der Teilnehmer im Sitzen auf die flexible Trommel schlagen kann.

Jeden Mittwoch finden um 10 und um 19 Uhr Drums Alive-Kurse im Multipoint in Espenau statt. Es ist jederzeit möglich, in einen Kurs einzusteigen und Neulinge sind herzlich willkommen. (gi)

Weitere Infos: www.mulitpoint-kassel.de

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