Feuerwehr verhinderte Übergreifen auf Scheune

Flammen aus Krankentransporter

Motorraum ausgebrannt: Ein Krankentransporter der Johanniter-Unfallhilfe war am Mittwoch in Hoof in Flammen geraten.

Schauenburg. Der Motorraum eines Krankentransporter der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) stand am Mittwoch in der Straße Wahlgemeinde in Hoof in Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Schauenburger Feuerwehr verhinderte durch schnelles Löschen mit Schaum-Wasser-Gemisch ein Übergreifen das Brandes auf eine nahe Scheune.

Nach Auskunft der Polizei wurde um 9.37 Uhr Alarm gegeben. Mit dem JUH-Fahrzeug sollte ein älterer Mann von Hoof nach Göttingen gebracht werden. Beim Einsteigen bemerkten der 28-jährige Fahrer aus Fuldatal und sein 18-jähriger Beifahrer Qualm, der aus Lüftungsschlitzen der Motorhaube hervorquoll. Als die beiden nachschauen wollten, schlugen ihnen Flammen aus dem Motorraum entgegen. Offenbar hatte ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst, so vermutet die Polizei.

An dem Fahrzeug entstand laut Feuerwehr Totalschaden. Gefahr drohte, weil der Transporter in einer Einfahrt zwischen zwei Gebäuden stand, sagt der Schauenburger Gemeindebrandinspektor Wilhelm Eisenbeiß. 28 seiner Feuerwehrleute waren mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Nach einer Dreiviertelstunde war der Einsatz beendet.

Laut Eisenbeiß hätten die Brandschützer noch etwas schneller da sein können, wenn nicht einige durch Straßenglätte gebremst worden wären. Neben den Schauenburger Brandschützern waren auch ihre Kollegen aus Baunatal mit deren Drehleiter alarmiert worden, da die Flammen auf eine Scheune überzugreifen drohten. Die Feuerwehr der VW-Stadt kehrte noch vor Hoof um, weil schnell Entwarnung gegeben wurde. (ing)

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