Heimatmuseum Fuldatal in Simmershausen zeigt eine große Auswahl an präparierten Tieren

Die Fledermaus besucht die Schule

Braunes Langohr: Das präparierte Jungtier wird in der naturkundlichen Abteilung des Heimatmuseums gezeigt. Fotos:  Wienecke

Fuldatal. Das ist ein Jungtier“, erklärt Eberhard Molkenthin. „Und zwar ein Braunes Langohr“, fährt der stellvertretende Vorsitzende des Geschichts- und Museumsvereins Fuldatal (GuM) fort.

Das Fledertier, das vom Kasseler Naturkundemuseum kürzlich für das Heimatmuseum Fuldatal in Simmershausen präpariert wurde, besitzt vier Zentimeter lange Ohren. Der Körper mit dem braunen Fell ist nur wenig länger als die Ohren der Fledermaus.

Ein erwachsenes Exemplar wird fünf bis zehn Gramm schwer und bringt es auf bis zu 30 Zentimeter Spannweite. Obwohl das braune Langohr in ganz Europa vorkommt, bekommt man das nachtaktive Tier selten zu sehen. Daher wurde das Exponat des Heimatmuseums bereits an die benachbarte Grundschule ausgeliehen und der Besuch der jungen Fledermaus auf Zeichnungen der Schüler festgehalten. Sie erfuhren, dass die Tiere Insekten, Raupen und Falter in Bäumen fangen, die sie an bestimmten Fressplätzen verzehren, unter denen man dann vermehrt Überbleibsel wie Flügel findet. Die großen Ohren sind der Fledermaus übrigens beim Flug nicht im Weg, sie werden nach dem Start angelegt.

Das Heimatmuseum Fuldatal in der Teichstraße 8 in Simmershausen hat jeden ersten Dienstag im Monat von 17 bis 19 Uhr und jeden zweiten Sonntag im Monat von 14.30 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung mit dem Museumsleiter Willy Pötter, Tel. 05607/ 7069, geöffnet. Infos im Internet: www.gum-fuldatal.de

Von Bettina Wienecke

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