Sanierung der Kirche in Elmshagen: Wände und Kirchturm marode – Ursprünge aus dem 12. Jahrhundert

Förderkreis sammelte 4000 Euro

Ist an vielen Stellen sanierungsbedürftig: Die Kirche in Elmshagen. Die Ursprünge des Gotteshauses gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Archivfoto: Dilling / nh

Schauenburg. Knapp 4000 Euro hat der Förderkreis „Nisi Domus“ zur Rettung der Kirche Elmshagen bereits zusammengebracht. 15 000 Euro als Unterstützung für die dringend nötige Sanierung seien das Ziel, so Pfarrer Stefan Weiß. Mit kulturellen Veranstaltungen in der Kirche soll weiteres Geld gesammelt werden.

Um den Dichter Joachim Ringelnatz dreht sich alles bei einem Nachmittag am Sonntag, 13. Januar, ab 15 Uhr in der Kirche. Horst Keitel und Diethart Rindermann wollen auf unterhaltsame und informative Weise auf das Leben und die Arbeit von Ringelnatz eingehen. Die Besucher erwartet eine Lesung mit musikalischer Begleitung unter dem Titel „Und auf einmal steht es neben dir“.

Gesamt: 663 000 Euro

Die Kosten für die Sanierung werden derzeit auf 663 000 Euro geschätzt. An allen Ecken und Enden gibt es Bedarf. Die Außenmauer wölbt sich nach außen, die Dacheindeckung aus Schiefer ist marode, überall im Bereich des Kirchenschiffes gibt es Risse und Spalten. Die Elmshagener erhoffen sich einen Großteil der Sanierungssumme von der Landeskirche, dem Kirchenkreis und dem Land Hessen. Die Elmshagener Kirche gilt als eine der ältesten in der Region. Die Ursprünge gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück, in die Zeit der Romantik. (sok)

Förderkreis Kirche Elmshagen, Kontonr. 65 83 91, Raiffeisenbank Baunatal, BLZ 520 641 56.

Kontakt: Tel. 0 56 01/8 76 17 (Ralf-Dirk Walz) und 12 06 (Pfarramt). www.kirche- elmshagen.de

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