40 Angebote lockten beim Tag der offenen Tür in der Gesamtschule Fuldatal

Forschen mit dem Notebook

Digitale Messwerterfassung: Tobias Becker (von links), Christoph Schwab, stellvertretender Schulleiter, Hildegard Schubert- Jentzsch, Henrik Meiß sowie Max Kiesling demonstrieren die neue Art der Messwerterfassung per Computer.

Fuldatal. Tobias ist die Begeisterung fürs Experimentieren anzusehen. Akribisch genau baut der 16-Jährige gemeinsam mit seinen Schulkameraden Henrik und Max unter Anleitung der Fachlehrerin Hildegard Schubert-Jentzsch die kleine Versuchsstation zur digitalen Messwerterfassung auf. Kaum hat der Zehntklässler Thermometer, Wasserbehälter und Notebook miteinander verbunden, erkunden schon die ersten Besucher den Stand.

Die Experimentier-Station war eines von 40 Angeboten beim Tag der offenen Tür in der Gesamtschule Fuldatal. „Unsere Angebote im naturwissenschaftlichen Bereich sind besonders interessant für die Besucher“, sagt Christoph Schwab. „Denn hier können die Ergebnisse der jeweiligen Experimente mittlerweile zeitgleich per Computer erfasst werden“, damit weist der stellvertretende Schulleiter auf die Anschaffung neuer Notebooks für die Schüler hin.

Möglich wurde dies durch eine Förderung durch Landkreis und Förderverein. „Dafür sind wir noch immer sehr dankbar. Der Fachbereich Naturwissenschaften bildet nun einen neuen Schwerpunkt in unserem Schulkonzept.“

Das war ein Aspekt, den auch Benjamin Wenigenrath spannend fand. Der Neunjährige aus Staufenberg war gemeinsam mit Vater René zur traditionellen Informationsveranstaltung gekommen. „Ich möchte vielleicht auch hierher“, so der Viertklässler. „Was ich bisher gesehen habe, gefällt mir.“

Ähnlich erging es wohl den übrigen Besuchern. Denn an den zahlreichen Aktionsständen wie Fingerfood, Video, Theater, Exkursionen oder Kunst herrschte ebenfalls reger Andrang. Die Blicke auf sich zog die selbstgefertigte Seifenkiste, die von den Teilnehmern der gleichnamigen AG gebaut wurde. „Das hat total Spaß gemacht“, fand Louis Eiter. „Wenn nach all der Arbeit dann so ein Gefährt vor einem steht, ist man schon sehr stolz“, so der Elfjährige. Das bestätigte auch AG-Leiter Michael Kasten. „Die Arbeit in unserer Gruppe fördert sowohl Selbstwertgefühl als auch ein harmonisches Miteinander. Bei der Arbeit nach Plan ist Konzentration, Geduld und Ausdauer vonnöten. Und wenn am Ende ein gemeinsam erschaffenes Produkt entstanden ist, fördert das ungemein das Gemeinschaftsgefühl.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.