Kleintierzuchtverein Vellmar

Wettstreit der Hähne: Fridolin krähte 21 Mal

Die Gewinner: Heinz Reichmachers Hahn Gockel (links) krähte 77 mal innerhalb 30 Minuten und wurde die Nummer eins des Kräh-Wettbewerbs in der Kategorie große Hähne. Hans-Jürgen Reinemanns Fridolin belegte den ersten Platz bei den Zwerghähnen. Foto: Ziemann

Vellmar. Insgesamt 14 Hähne stellten sich beim Frühlingsfest des Kleintierzuchtvereins K76 auf dem Dachsberg in Vellmar der Herausforderung des traditionellen Kräh-Wettbewerbs.

Eine halbe Stunde krähten unter anderem ein französischer Nackthals, ein holländischer Zwerg und ein Bielefelder Kennhahn vor den Augen einer fünfköpfigen Jury um die Wette. Sogar ein siamesicher Seidenhahn war vertreten. „Diese extravagante Rasse ist selten und zeichnet sich durch ihre aufgelockerten Federn aus“, erklärte Lothar Faulstich, Vorsitzender des Vereins.

Als Ansporn diente den Tieren der freie Blick auf französische Bressehühner und Dresdner Hühner. Außerdem würden sie sich gegenseitig anfeuern, erklärte Faulstich. „Wenn ein Hahn kräht, wollen die anderen meist lauter und öfter krähen.“

Heinz Reichmachers Hahn Gockel ging als strahlender Sieger aus dem Wettbewerb hervor und erreichte mit 77 Krähern mit großem Abstand den ersten Platz. Zweiter wurde Dieter Schäfer, dessen Mischling 51 mal krähte. In der Klasse der Zwerghähne gewann knapp Hans-Jürgen Reinemanns Fridolin. Der holländische Zwerghahn schaffte es auf 21 Kräher in 30 Minuten. Zweiter in der Kategorie wurde Lothar Wagner mit seinem Tier, das es auf 18 Hahnenschreie schaffte.

Natürlich gab es auch etwas zu gewinnen: Die Erstplazierten erhielten einen Sack Hühnerfutter und ihre Herrchen bekamen von Lothar Faulstich feierlich eine rote Wurst überreicht. Im Anschluss an den Wettbewerb gab es ein gemütliches Beisammensitzen bei Kaffee und Kuchen der Vereinsmitglieder und ihren Gästen.

Im November feiert der K76 80-jähriges Bestehen im Rahmen der Kreiskaninchenschau in der Mehrzweckhalle Frommershausen. (ptz)

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