Schätzungsweise 3000 Besucher sahen Handwerker- und Gewerbeschau - Vielfalt und Allianzen fielen auf

Frischekur für Haus und Haut

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Prosteten sich mit Eierlikör zu: Marianne Leise und Robert Bürger genossen die kulinarischen Angebote der Gewerbeschau.

Schauenburg . Wenn der Frühling kommt, gönnt so mancher Haus und Garten und sich selbst eine Frischekur. Während der zweitägigen Handwerker- und Gewerbeschau am Wochenende in Schauenburg konnten die Besucher für alle drei Bereiche Angebote finden.

Und zwar Verschönerungsideen und Rasenmäher für den Garten, Tipps fürs Bad oder eine neue Heizung.

Sabine Kilian aus Breitenbach rüstet mit ihren galvanischen Hautglättern und Naturstoffen die Gesichter reiferer Damen auf.

Schätzungsweise 3000 Besucher sahen an zwei Tagen die Gewerbeschau. Sie glänzte trotz des überschaubaren Angebots mit Vielfalt. Dazu trugen auch Katerina Sromová von der mit Schauenburg verschwisterten tschechischen Gemeinde Semily und die mit ihr angereiste Lehramtsstudentin Steffi Rohlickovà bei. Sie stellten Blechspielzeug mit Aufziehmotor aus heimischer Fabrikation aus.

Trotz des recht übersichtlichen Besucherstroms am Samstag zog Barbara Seliger von der Gewerbevereinigung eine positive Bilanz. Am Sonntag seien deutlich mehr Schaulustige, wohl doppelt so viele, gekommen. In Anbetracht des Wetters sei man zufrieden. Am Samstag war zu sehen, dass durchaus noch mehr Anbieter in der Schauenburghalle Platz gefunden hätten. „Es sind zu wenig Aussteller“, sagte Besucherin Marianne Leise aus Elgershausen. „Früher waren die Gänge schmaler. Das war einfach intimer“, meinte der Elgershäuser Robert Bürger.

Marktchancen verbessern

Einige Gewerbetreibende entschlossen sich erst in letzter Minute zum Mitmachen. Darunter waren Hartmut Kabbeck von der Firma Renschhaus und Sven Wille von der Via-Finanzberatung, die gerade der Gewerbevereinigung beigetreten sind. Sie seien eingesprungen, als zwei Absagen kamen, erzählen sie. Der Häuserbauer und der Finanzierungsexperte sind ein Beispiel dafür, wie Schauenburger Unternehmer kooperieren, um ihre Marktchancen zu verbessern. Auf der Schau zusammengetan hatten sich auch die Architekten Christian Abendroth und Daniela Seliger. Sie könnten sich vorstellen, auch künftig zusammenzuarbeiten, wenn sich das anbiete, sagen sie.

Pause tut not: Sandra Lohaus begrüßte Sascha Brede, dessen Nichten Cosima und Joana (unten rechts) sowie Judith Lefeber und Oliver Lefeber-Brede, die Eltern der Kinder, am gemeinsamen Stand der Polsterei Kaminski und des Geschenkeladens Großenritte.

Für Marco Götz, Geschäftsführer des Schauenburger Entsorgungsbetriebs Klose Dienstleistungen, war es keine Frage, bei der Schau mitzumachen. „Es ist wichtig, dass die Leute sehen, dass es uns noch gibt“, sagt er. Götz hat mit dem Rewe-Markt als Sponsor eine Tombola zugunsten des gemeindlichen Kids-Club Schauenburg organisiert.

Eine Gruppe konnte sich übrigens zu keiner Zeit über mangelnden Zulauf beklagen. Die Landfrauen Breitenbach-Hoof verkauften selbstgebackenen Kuchen im Akkord.

Von Peter Dilling

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