Blumenschmuckwettbewerb

Experten bewerteten Stein- und Heidegärten

Bewertung: Gudrun Bärwolf und Juryvorsitzender Hans Friedrich Werner bewerten die Heidgärten im Turnerweg 13 und 15. Die beiden Hauseigentümer pflegen ihre Heidegärten seit vielen Jahren vorbildlich und werden dafür von der Jury ausgezeichnet. Fotos: Brandau

Vellmar. Einige schöne Tage mit Sonnenschein ließen die Gartenbesitzer bereits vom nahen Frühjahr träumen. Doch die Freude währte nicht lange, denn inzwischen ist der Winter zurückgekehrt, zumindest kurzzeitig.

Diese wenigen Sonnentage nutzte die Jury des Vellmarer Blumenschmuckwettbewerbes, um die angemeldeten Stein- und Heidegärten zu sichten und diese nach einem Punktesystem zu bewerten.

„In diesem Jahr ist wenig Buntes zu sehen“, stellt Dieter Döring fest. Er ist einer der Juroren in dem Team, das zweimal im Jahr unterwegs ist, um Hauseingangsbereiche, Vorgärten, Fenster/Balkongestaltungen, Hausfassaden, Hauseingangsbereiche und Vorgärten zu bewerten. Jetzt stand die Bewertung der Frühjahrsdisziplin mit Stein- und Heidegärten auf dem Kalender der Gartenexperten. Das Augenmerk der siebenköpfigen Jury richtete sich dabei insbesondere auf Farbe, Harmonie, Wachstum/Blüte sowie Pflege der Arrangements.

Eine, die sich seit vielen Jahren an der Frühjahrsdisziplin beteiligt, ist Jutta Zehentmeier. Schön herausgeputzt bestach ihr Heidegarten durch blühende Winterheide. „Ich mache schon seit zwölf Jahren beim Vellmarer Blumenschmuckwettbewerb mit“, erklärt die 64-Jährige. Irgendwann sei sie vom damaligen Vorsitzenden des Niedervellmarer Gartenbauvereins, Wilhelm Pippert, angesprochen worden. Der war in der Bewertungskommission und ermunterte die Gartenbesitzerin zur Teilnahme.

„Seitdem bin ich jedes Jahr dabei“, sagt die Freizeitgärtnerin. Und sehr erfolgreich, wie an der bronzenen Ehrenplakette an ihrer Hauswand zu erkennen ist. Denn die bekommt nur, wer wiederholt erfolgreich teilgenommen hat. Dass ihr die Gartenarbeit Freude bereitet, lässt sich am gepflegten Vorgarten unschwer erkennen. Immer wieder blieben Passanten an ihrem Stein- und Heidegarten stehen, um ihn zu bewundern, sagt sie. Und: „Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Hobbygärtner mitmachen, damit unser Stadtbild auch im privaten Bereich aufgewertet wird.“ Schließlich gebe es sehr viele Arrangements, die es Wert wären, einem Preis zu erhalten.

Das geschieht jedoch erst Anfang Dezember während einer öffentlichen Preisverleihung, nachdem auch die Bewertung der Sommerdisziplin ausgewertet wurde.

Von Werner Brandau

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