100 Ahnataler säuberten die Landschaft – Hilfe aus Partnerstadt

Fünf Kubikmeter Müll

Mit Spaß für den guten Zweck: Werner Janke (von links), Jan Lohrbach, Kerstin Hartmann und Stephanie Janke sammelten einiges an Müll. Foto: Kisling

Ahnatal. Die Ahnataler haben bewiesen, wie sehr ihnen die Landschaft rund um die beiden Ortsteile am Herzen liegt. Über 100 Freiwillige meldeten sich zu der Aktion Saubere Landschaft und zogen mit Müllstechern und Säcken in kleinen Gruppen los, um den Unrat in der Gemarkung zu sammeln. Der Bauhof holte am Ende die Säcke ab. Fünf Kubikmeter Müll hatten sich angehäuft.

Dies ist zwar immer noch einiges an unnötiger Verschmutzung, doch wurde auch in diesem Jahr wieder deutlich, dass die Zahlen rückläufig sind. „Es wird von Jahr zu Jahr weniger Müll. Das freut uns als Gemeinde besonders“, meinte Bürgermeister Michael Aufenanger und dankte dem Engagement der vielen Helfer. Die Aktion sei ein „wichtiges Zeichen für Ahnatal“.

Auch die meisten Helfer waren zufrieden, doch an speziellen Stellen war weiterhin viel Unrat zu finden. „Ich hatte im letzten Jahr den gleichen Bezirk zu säubern. Dieses Mal musste ich mehr Müll aufsammeln“, stellte Antje Siebert fest. Auffällig sei gewesen, dass es rund um Bänke und Sitzgelegenheiten besonders verschmutzt war.

Glücklicherweise erging es nicht allen so wie Siebert und so freuten sich die emsigen Helfer, als sie nach der dreistündigen Arbeit von der Gemeinde zu Essen und Trinken eingeladen wurden.

Einen besonderen Höhepunkt erlebte die Aktion im Anschluss an die Säuberung. Gebhard Faffelberger und Johann Falkensteiner waren als Delegation von Ahnatals Partnergemeinde Krummnussbaum angereist und hatten ein besonderes Präsent im Gepäck: drei Nussbäume. Damit löste die Partnergemeinde ihr Versprechen von der Einweihung des Krummnussbaumer Platzes in Weimar ein.

Faffelberger und Falkensteiner halfen zunächst bei der Landschaftssäuberung, ehe sie den Helfern original Nusskuchen aus ihrem Österreichischen Heimatort anboten. Die zwei Bäume auf dem Krummnussbaumer Platz pflanzten die beiden selbst ein. Der dritte Baum wurde am Sportplatz Rasenallee gepflanzt. Somit reinigten die Ahnataler ihre Landschaft nicht nur, sie gestalteten sie auch. (ptk)

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