A44-Brücke muss noch warten: Bergshäuser Brücke nicht in Bundes-Programm

Fuldabrück. Die Bergshäuser Brücke der A 44 über die Fulda befindet sich nicht im Sonderprogramm des Bundesverkehrsministeriums zur Sanierung von Brücken. Die Bergshäuser müssen also weiter auf den bereits 2008 beschlossenen Neubau warten.

„Diese Brücke ist nicht dabei“, bestätigte der Sprecher des hessischen Verkehrsministeriums, Wolfgang Harms, auf Anfrage der HNA; das Ministerium in Wiesbaden ist vom Bund mit der Planung betraut. Die Bergshäuser Brücke befinde sich noch in der Phase der Voruntersuchung der unterschiedlichen Varianten, sagte Harms.

Berlin hatte am Wochenende mitgeteilt, das Bundesverkehrsministerium stelle in einem Sonderprogramm eine Milliarde Euro zur Verfügung, um bundesweit 78 besonders verfallene Brücken zu erneuern. Experten schätzen, dass deutschlandweit 6000 der insgesamt 39.000 Brücken marode sind.

Die 700 Meter lange Bergshäuser Brücke der A 44 über die Fulda soll abgerissen und neu errichtet werden. Diesen Grundsatzbeschluss hat das Bundesverkehrsministerium 2008 gefasst. Die Bergshäuser Talbrücke – eine Stahlkonstruktion aus dem Jahr 1962 – ist für den notwendigen Ausbau der A44 von vier auf sechs Spuren zu schwach.

Zurzeit laufen die Voruntersuchungen, um die zuletzt fünf diskutierten Varianten bewerten zu können. Abriss und Neubau werden mit etwa 50 Millionen Euro veranschlagt. (hog)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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