Glasfasernetz wird ausgebaut

Bald schnelles Internet: Telekom legt im Mai in Fuldabrück los

Fuldabrück. Die Telekom macht Tempo: Nicht mal einen Monat ist es her, dass das Unternehmen angekündigt hat, die Fuldabrücker Ortsteile Dörnhagen und Dennhausen/Dittershausen mit Glasfaseranschlüssen auszubauen. In Kürze beginnen die ersten Arbeiten zur Vorbereitung.

„Wir fangen jetzt an, die nötigen Kabel von unseren Versorgungsknoten in Guxhagen rüber nach Dörnhagen zu legen“, erklärt Thomas Peter, Regionalmanager der Telekom. „Das dauert etwa drei Wochen.“ Gleiches werde von Kassel-Niederzwehren nach Dennhausen/Dittershausen gemacht. Dass diese Knoten in Guxhagen und Niederzwehren vorhanden sind, sei auch ein Grund, warum Fuldabrück von der Telekom als einzige Kommune Hessens für ihr Pilotprojekt ausgewählt wurde. „Von dort kommen wir relativ leicht dahin, wo wir hinwollen.“

Von den Versorgungsknoten geht es in Verteilerpunkte vor Ort, von denen die Feinverteilung beginnt. Damit ist gemeint, dass die Glasfaserkabel dann in die Straßen gelegt werden, in denen die Telekom mit dem Ausbau beginnt. „Das kann man sich wie ein Spinnennetz vorstellen“, erklärt Peter.

Zurzeit ist geplant, dass im Bereich Am Höhefeld/Warpelstraße als erstes Glasfaserkabel verlegt werden. Ab dem 2. Mai können sich Interessierte für einen Anschluss zu Wohnung oder Haus bei der Telekom registrieren, bis zum 31. Juli ist dieser Anschluss für die Bürger kostenlos (sonst 800 Euro). Der Ausbau wird an einigen Stellen parallel zur Kundenwerbung geschehen. Seitdem die Telekom ihr Vorhaben öffentlich gemacht hat, ist schnelles Internet in Fuldabrück ein viel besprochenes Thema – zum Beispiel auf Veranstaltungen, im Rathaus und beim Einkaufen. Eine viel diskutierte Frage ist zum Beispiel, inwiefern Gärten oder Einfahrten durch das Kabelverlegen ins Haus in Mitleidenschaft gezogen werden. „Wir werden immer den kürzesten Weg gehen und das Grundstück nach den Arbeiten wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen“, sagt Peter. Das alles werde individuell mit den Kunden besprochen.

Ein wichtiger Baustein, warum die Telekom ausgerechnet Fuldabrück als Kommune für ihren Ausbau ausgesucht hat, ist der gute Kontakt mit der Gemeinde. Das betonte Regionalmanager Peter beim Unterschreiben einer sogenannten Absichtserklärung im Rathaus erneut. „Wenn sich abgezeichnet hätte, dass die Verwaltung nicht voll dabei ist, hätten wir unser Vorhaben auf jeden Fall noch einmal auf den Prüfstand gestellt.“ Die Gemeinde kümmere sich zum Beispiel um Bürgerversammlungen und andere Beratungsangebote.

Rubriklistenbild: © Uli Deck/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.