Fuldabrücker Gemeindevertreter entscheiden 

Betreutes Wohnen in Dörnhagen: Abstimmung über Bebauungsplan

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Betreutes Wohnen soll Awo-Angebot erweitern: Zwischen der Dennhäuser Straße und der Straße Zum Grenzeberg kann wahrscheinlich schon bald mit dem Bau begonnen werden. 

Fuldabrück. Das Vorhaben, Betreutes Wohnen in Dörnhagen zu schaffen, rückt ein Stück näher. In der Sitzung am Donnerstag werden die Gemeindevertreter über den Entwurf des Bebauungsplans „Missefeld/Steinfeld“ abstimmen.

Damit wäre eine weitere Hürde genommen, bevor der Weg endgültig frei für ein Wohnungsangebot für Ältere ist. Geplant ist, auf der Fläche zwischen der Dennhäuser Straße und der Straße Zum Grenzeberg eine Einrichtung zu schaffen, die das Angebot des bestehenden Awo-Altenzentrums ergänzt. 

Entstehen sollen auf dem 5600 Quadratmeter großen Gelände in zwei Bauabschnitten etwa 17 Wohnungen. Auf weiteren 5200 angrenzenden Quadratmetern könne sich Kleingewerbe ansiedeln, erklärt Fuldabrücks Bürgermeister Dieter Lengemann.

Wenn der Entwurf des Bebauungsplans beschlossen werden sollte, könnte im Februar, spätestens April, bereits der fertige Bebauungsplan beschlossen werden. Dann steht dem Vorhaben nichts mehr im Wege.

Die Wohnungen werden laut dem Rathauschef etwa 60 Quadratmeter groß sein. Im Gegensatz zum Altenzentrum sollen in dem neuen Haus Menschen selbstbestimmt wohnen – aber über Serviceverträge auch Leistungen der Awo nutzen können. „Das können die Bewohner dann individuell entscheiden.“ Damit das Projekt realisiert werden kann, sind die Gemeinde, die Awo und ein Investor mit im Boot.

Neben den Flächen, die für Betreutes Wohnen und Kleingewerbe vorgesehen sind, geht es heute Abend auch um 4000 Quadratmeter Platz für eine Erweiterung des Kindergartens in Dörnhagen hinter der Feuerwehr und den Tennisplätzen. Wie eine Erweiterung genau aussehen wird, steht noch nicht fest. „Wir beauftragen ein Planungsbüro, das auch die Anzahl der Kinder ermittelt, die in Zukunft noch hinzukommen“, sagt Bürgermeister Lengemann. Räumliche Konzepte würden dann, daran angepasst, erarbeitet. „Ob es dabei um Abrisse, Erweiterungen oder Neubauten geht, wissen wir noch nicht.“

Der Bebauungsplan habe die Gemeinde Fuldabrück 50 000 Euro gekostet. Dazu kämen noch Erschließungskosten, die dann später auf die Nutzer umgelegt würden.

Die Gemeindevertretersitzung findet am Donnerstag im Sitzungsraum im Dachgeschoss des Rathauses in Dörnhagen statt und beginnt um 20 Uhr.

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