Konzerte sind geplant

Bürgerhaus „Kupferkanne“ in Fuldabrück hat einen neuen Pächter

+
Neuer Pächter: Gregor Papavasileiou mit Lebensgefährtin Laura Helbig vor dem Bürgerhaus.

Fuldabrück. Fliegender Wechsel im Bürgerhaus Dennhausen/Dittershausen: Nachdem der jetzige Pächter kurzfristig das Handtuch geworfen hat, geht im April ein neuer an den Start.

Es ist der ehemalige Pächter der Gaststätte "Der Fährmann" in Bergshausen. 

Glück im Unglück: Der Betrieb im Bürgerhaus Dennhausen geht weiter, obwohl Pächter Hans-Werner Kalweit schon nach sieben Monaten überraschend das Handtuch geworfen hat. Nun gibt es einen fliegenden Wechsel: Der griechische Gastronom Gregor Papavasileiou wird ab 1. April mit einem Team aus Familienangehörigen das Bürgerhaus übernehmen und im Restaurant „Kupferkanne“ deutsche Speisen wie auch griechische Spezialitäten anbieten. Der genaue Eröffnungstermin im April stehe noch nicht fest, sagte der neue Pächter.

Papavasileio hat einen Vertrag über fünf Jahre abgeschlossen. Laut Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD) sei der übergangslose Wechsel einem glücklichen Zufall und seinem schnellen Handeln zu verdanken. Der bisherige Pächter Kalweit, der auch den Biergarten an der Fulda in Dennhauen betreibt, hatte dem Verwaltungschef im Februar kurzfristig mitgeteilt, dass er aufgeben müsse, weil er nicht genügend Personal für die Kupferkanne habe. Lengemann fiel nach eigenen Worten in dieser Situation ein, dass der Gastronom Papavasileio einen neuen Wirkungskreis suchte.

Der Grieche hatte bis Ende Januar die Speisegaststätte „Der Fährmann“ in Bergshausen bewirtschaftet, die der Eigentümer, die Fuldabrücker Landbrauerei, verkaufen will. Nach einer kurzen Besichtigung des Bürgerhauses waren sich Papavasileio und Lengemann schnell handelseinig. „Es hat nur sechs Tage von meinem Anruf bis zum Vertragsabschluss gedauert“, freut sich der Bürgermeister.

Papavasileiou, der seit 1992 in Deutschland lebt und das Kochen noch in seiner Heimat Griechenland gelernt hat, geht mit viel Optimismus an die neue Aufgabe. „Hier ist alles schön. Die Küche ist gut ausgestattet. Wir müssen nur unsere Gyros-Maschine mitbringen“, sagt der 36-Jährige. Ein Umbau sei nicht geplant, nur eine neue Deko und eine neue Kasse. Er habe schon 200 Anrufe von Freunden und früheren Gästen des Fährmanns erhalten, die ihn zu seiner Entscheidung beglückwünscht hätten, auf Facebook habe es viele positive Kommentare gegeben. „Mein Handy stand nicht still. So etwas habe ich noch nicht erlebt“, erklärt der Gastronom, der einen Familienbetrieb führt, in dem alle mit anpacken.

Das Wohl jedes Gastes liege ihm am Herzen, versichert Papavasileiou. Und mit den örtlichen Vereinen wolle er eng zusammenarbeiten. Demnächst sei ein Gespräch mit dem Kuratorium geplant. Der Gastronom hat außerdem vor, griechische Abende und Konzerte zu veranstalten.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.