Im Bürgerhaus in Fuldabrück-Bergshausen 

Bundesfilmfestival in Fuldabrück zeigt 42 Dokus aus aller Welt

+
Viel zu tun: Brigitte Hülscher-Lippe und ihr Ehemann Norbert Lippe (Vorsitzender BDFA Hessen) beweisen als Organisatoren des Bundesfilmfestivals großes Talent.

Fuldabrück. Am Wochenende findet im Bürgerhaus in Fuldabrück-Bergshausen das Bundesfilmfestival „Doku“ statt. Zu sehen sind 42 Filme aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die ganze Bandbreite des dokumentarischen Kurzfilms gibt es am kommenden Wochenende im Bürgerhaus in Fuldabrück-Bergshausen zu sehen. Vom 6. bis 8. April veranstaltet der Bundesverband Deutscher Film-Autoren (BDFA) das Bundesfilmfestival „Dokumentarischer Film“ in Fuldabrück. Der Eintritt ist frei. Ausgerichtet wird der Wettbewerb, der zum zweiten Mal in der Söhregemeinde stattfindet, vom BDFA Hessen in Zusammenarbeit mit dem Film- und Videoclub Fuldabrück.

„Beim Filmfestival werden von Freitagabend bis Sonntagmittag 42 Filme aus dem gesamten Bundesgebiet vorgeführt“, sagt Norbert Lippe, Vorsitzender des BDFA Hessen. Sie alle konnten sich bereits bei regionalen und Landesfestivals qualifizieren. Während der kürzeste Beitrag zwei Minuten umfasst, dauert der längste Film etwa 20 Minuten. Das Besondere bei dieser Veranstaltung sei, dass alle Filme von Amateuren gedreht, geschnitten und vertont wurden, erklärt Lippe.

525 Filmminuten in mehreren Blöcken

Vorgeführt werden die insgesamt 525 Filmminuten in mehreren Blöcken. Anschließend werden die einzelnen Beiträge von einer Jury, bestehend aus einem Leiter und fünf Juroren, besprochen und bewertet. Neben Teilnehmerurkunden gibt es am Ende für herausragende Filme auch Medaillen in Bronze, Silber und Gold als Auszeichnung. Des Weiteren wird ein Publikumspreis von Landrat Uwe Schmidt sowie ein Sonderpreis von Fuldabrücks Bürgermeister Dieter Lengemann vergeben.

Die Themen zu den 42 Beiträgen könnten unterschiedlicher nicht sein. Neben vielen Reisefilmen wie zum Beispiel „Geheimnisvolles Hochland von Mexiko“ oder „Unter dem Zeichen des Kreuzes“, der die neu vergoldeten Kreuze in Russland behandelt, gibt es auch Filme über soziale Themen und einen Dokumentarfilm über das Spray-Event in Saarbrücken.

Tragische Dokumentation

Ein besonders emotionsgeladener Film sei „Meine drei Brüder“, sagt Brigitte Hülscher-Lippe, Mitorganisatorin des Festivals. Die Autorin aus Offenbach beschreibt darin den tragischen Absturz ihrer drei Brüder auf dem Matterhorn im Jahre 1953.

Zwei weitere hessische Filme behandeln die Geschichte und Gegenwart der Fuggerei in Augsburg und stellen eine Theatergruppe vor. Ein besonderer Beitrag kommt von Sabine Münch aus Rostock. Sie hat gemeinsam mit Kindern der Vorschulgruppe der Kita Storchenkinder in Niepars (Mecklenburg-Vorpommern) einen Trickfilm zum Thema Essen produziert.

Die besten Beiträge beim Bundesfilmfestival in Fulda-brück bekommen Goldmedaillen und werden für die 76. Deutschen Filmfestspiele des BDFA vom 10. bis 13. Mai in Rain am Lech (Bayern) zugelassen.

Weitere Infos und das detaillierte Programm gibt es im Internet unter www.bdfa-hessen.de/bff

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.