Direkter Anschluss an Bus: P+R-Parkplatz für Pendler in Fuldabrück

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Fuldabrück. In Fuldabrück gibt es jetzt den ersten P+R-Parkplatz. Dort können Pendler ihr Auto abstellen, an der Haltestelle Rathaus in den Bus einsteigen und damit zum Beispiel zur Arbeit nach Kassel weiterfahren.

Pendler, die der Umwelt Gutes tun wollen, nutzen den öffentlichen Nahverkehr, um an die Arbeit zu kommen. Den Weg von zuhause bis zur nächsten Bushaltestelle oder Bahnstation überbrücken viele mit ihrem Auto. Der neue P+R-Parkplatz in Fuldabrück, auf dem 40 bis 50 Autos parken können, gehört zur Sporthalle Dörnhagen. Er liegt direkt gegenüber der Gemeindeverwaltung und keine 50 Meter von der Bushaltestelle Rathaus entfernt. Und: Er ist kostenlos.

Laut Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD) soll der Parkplatz vor allem eine Entlastung des Dörnhager Zentrums bringen. Denn hier, vor allem an der Haltestelle Siedlung, stellen viele Pendler täglich mehrere Stunden ihr Auto ab und blockieren damit Parkplätze, die für die Kunden des Söhre-Centers gedacht sind. Die Situation werde schon einige Zeit lang beobachtet. Häufig tauchten dort auch Fahrzeuge mit HR-Kennzeichen auf. „Dieser Parkplatz ist nicht für Dauerparker gedacht.“ Zwar gebe es da keine zeitliche Begrenzung. Er hoffe aber, dass sich die Parksituation in der Innenstadt auf diese Weise etwas entspannt und sich die Autos der Pendler etwas besser auf den Ortsteil verteilen.

Die Fläche an der Sporthalle Dörnhagen sei prädestiniert für P+R. Dort stören Dauerparker den Betrieb nicht, denn dieser finde hauptsächlich am Wochenende und abends statt – zu Zeiten, in denen Pendler ihr Auto schon abgeholt haben. Schließlich sei es auch wichtig, den Bürgern einen Anreiz zur Nutzung des ÖPNV zu bieten, sagt Lengemann. „Die Gemeinde zahlt im Jahr 230.000 Euro für die Anbindung an den Nahverkehr.“ Da sei es nur konsequent, auch Flächen zu schaffen, wo das Auto abgestellt werden kann, um dann mit dem Bus weiterzufahren. 

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