Verbessertes Angebot in Fuldabrück

Drei statt zwei Wochen: Mehr Betreuung in den Sommerferien

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In der Grundschule: Die Gemeinde Fuldabrück bietet in den Sommerferien ein erweitertes Betreuungsangebot, das die Kinder in der Hermann-Schafft-Schule im Ortsteil Dennhausen/Dittershausen wahrnehmen können. 

Fuldabrück. In diesem Jahr gibt es in Fuldabrück ein verbessertes Betreuungsangebot für Kinder in den großen Schulferien.

Bisher umfasste die Betreuung die ersten zwei Sommerferienwochen und wurde vom Ferienbündnis, einem gemeinsamen Sommerferienprogramm von Fuldabrücker Vereinen, Verbänden und der kommunalen Jugendarbeit, abgedeckt. 

In diesem Jahr bietet das Ferienbündnis im fünften Jahr in Folge ein umfangreiches Angebot für die Jüngsten. Zusätzlich wird die Betreuung zukünftig um die dritte Ferienwoche erweitert. Das teilte Fuldabrücks Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD) jetzt in einem Gespräch mit der HNA mit. „Die Teilnehmerzahl sowie die Angebote der Vereine haben sich immer mehr gesteigert“, erklärte der Rathauschef. Zuletzt hätten 280 Kinder die Angebote des Fuldabrücker Ferienbündnisses wahrgenommen, ergänzte Elke Doubrawa, die bei der Gemeinde für den Bereich Jugend-, Senioren- und Behindertenarbeit sowie Kultur zuständig und auch Ansprechpartnerin für die Ferienbetreuung ist.

Dieter Lengemann

Die Betreuung in der dritten Ferienwoche soll für alle Fuldabrücker Kinder über die jetzige Nachmittagsbetreuung in der Hermann-Schafft-Schule erfolgen. In der Gemeindevertretung sei die Sache schon beschlossen. Außerdem hätte es bereits Gespräche mit der Schulleitung und den beiden Betreuungskräften, die beim Landkreis angestellt sind, gegeben, bei denen diese ihre Bereitschaft zur Ferienbetreuung erklärt haben, so Lengemann. Bei Bedarf sollen sie außerdem von einer dritten Person unterstützt werden. Für die Zeit der Ferienbetreuung erhalten die Angestellten einen Vertrag von der Gemeinde Fuldabrück.

Das Angebot in der dritten Sommerferienwoche richtet sich an alle Grundschulkinder und findet von Montag bis Freitag (9 bis 16 Uhr) statt. Die Kosten orientierten sich laut Lengemann an der Kindertagesstättenordnung (1,40 Euro pro Stunde). Mit rund 50 Euro in der Woche seien damit auch die Kosten für die Eltern überschaubar. Hinzu kämen allerdings noch die Kosten für das tägliche Mittagessen.

Mit dieser Ferienbetreuung wolle man ein neues Modell ausprobieren. Das Angebot im vergangenen Jahr über einen externen Dienstleister hätte wenig Zuspruch gefunden, sagte Doubrawa. Deshalb sei die Gemeinde bemüht gewesen, das Bedürfnis der Eltern nach einer Ferienbetreuung in anderer Form umzusetzen. Während der Betreuungszeit steht das Schulgrundstück in Dennhausen/Dittershausen zur Verfügung.

Die Reinigungskosten werden von der Gemeinde Fuldabrück übernommen. Die Ausschreibungen für die Ferienbetreuung sollen laut Doubrawa voraussichtlich im Mai erfolgen.

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