Neuer Fulda-Übergang

Entscheidung zur A44-Brücke: Die Südvariante kommt

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Nach jahrelanger Diskussion über die Zukunft der maroden Bergshäuser Brücke der Autobahn 44 gibt es eine Entscheidung.

Der Fulda-Übergang wird nach seinem bereits beschlossenen Abriss nicht an derselben Stelle neu errichtet. Stattdessen wird die neue Brücke südlich des heutigen Standorts bei Denn-/Dittershausen entstehen.

Das erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Viesehon (Volkmarsen) am Mittwochabend gegenüber der HNA. Viesehon, der dem Verkehrsausschuss des Parlaments angehört, beruft sich auf Informationen aus dem Bundesverkehrsministerium. Demzufolge ist die Entscheidung, den geschätzt 115 Millionen Euro teuren Neubau weiter südlich zu errichten, gefallen. Der gegenwärtige Standort werde wegen seiner Nähe zur Wohnbebauung vom Ministerium als nicht geeignet bewertet, sagte der Bundestagsabgeordnete. „Ich begrüße ausdrücklich, dass endlich eine Entscheidung gefallen ist“, betonte Viesehon.

A44-Brücke über die Fulda

Nun könne die Straßenbaubehörde Hessen Mobil mit der Planung des Neubaus beginnen. Zum Zeitplan konnte Viesehon im Detail noch nichts sagen. Er verwies allerdings darauf, dass die Brücke spätestens dann fertig sein müsse, wenn die A 49 durchgängig bis zur A 5 befahrbar sei. Damit sei für das Jahr 2024 zu rechnen, sagte Viesehon.

Wie berichtet, ist die Bergshäuser Brücke seit Jahren in einem maroden Zustand. Vor allem die immer schwerer werdenden Lastwagen haben dem Anfang der 1960er-Jahre errichteten Übergang stark zugesetzt.

In Bergshausen gibt es seit Jahren Proteste gegen die von der Brücke ausgehende Lärmbelastung. Zuletzt hatten von Lkw-Planen herabgefallene Eisschollen für Schlagzeilen gesorgt. Sie hatten das Dach eines Wohnhauses beschädigt.

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