Toter Mäusebussard lag unter Bergshäuser Brücke

Erster Vogelgrippefall im Landkreis Kassel bestätigt

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Fuldabrück. Die Vogelgrippe hat den Landkreis Kassel erreicht: In Fuldabrück ist ein toter Mäusebussard gefunden worden, der mit dem H5N8-Virus infiziert war.

Das teilte das Hessische Umweltministerium am Dienstag mit. Es ist der zehnte bestätigte Fall des aktuellen Vogelgrippeerregers in Hessen. Betroffen waren hiervon bislang mehrere Wildvögel und ein Rosapelikan aus dem Opel-Zoo.

Am Freitag, 27. Januar, hatte man den toten Mäusebussard unter der Bergshäuser Autobahnbrücke der A 44 gefunden. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat als nationales Referenzlabor den Vorbefund des Hessischen Landeslabors (LHL) bestätigt. Der Fundort direkt an der Fulda gehört zu einem Risikogebiet. Dort besteht bereits seit 18. November Stallpflicht – insbesondere für die Tiere von Hobbygeflügelhaltern. Auch Geflügelausstellungen und die Jagd auf Federwild sind seit dem Auftreten der Vogelgrippe verboten.

Hundehaltern wird zudem empfohlen, ihre Tiere an der Leine zu führen. Laut Ministerium wird der Landkreis eine Anleinpflicht für Hunde in Bergshausen, Dittershausen und Dennhausen entlang eines 50 Meter breiten Streifens entlang des Fuldaufers empfehlen. Auch Katzen sollten dort nicht frei herumlaufen. 

Weitere Schutzmaßnahmen sind laut Regierungspräsidium Kassel und Veterinärbehörde des Landkreises nicht vorgesehen. 

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