Zugänge von Spielplätzen, Kindertagesstätten und Fußwegen im Fokus

Fuldabrück investiert 50.000 Euro in Barrierefreiheit auf den Straßen

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Weg frei für Kinderwagen: Am Ährenfeld im Ortsteil Dennhausen/Dittershausen am Zugang zum Spielplatz und am Fußweg entlang des Spielplatzes soll der Übergangsbereich zur Straße barrierefrei umgebaut werden.

Fuldabrück. In den vergangenen sechs Jahren wurden 34 der 40 Fuldabrücker Bushaltestellen – 14 davon allein in 2016 – niederflurgerecht ausgebaut und damit barrierefrei gestaltet. Nun sollen weitere Veränderungen folgen

Das Ziel: In allen vier Ortsteilen sollen verschiedene Übergangsbereiche von Straßen, Fußwegen und Spielplätzen für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, barrierefrei werden.

Dies geschieht unter anderem mit dem Einbau sogenannter Querungsborde, die an den Schnittstellen fließende Übergänge schaffen. Im Fokus liegen dabei vor allem Zugänge von Spielplätzen, Kindertagesstätten und Fußwegen. So sollen unter anderem im Ortsteil Dennhausen/Dittershausen Am Ährenfeld am Zugang zum Spielplatz und am Fußweg entlang des Spielplatzes durch den Einbau von Querungsborden der Übergangsbereich zur Straße barrierefrei umgebaut werden. In diesem Ortsteil sollen weitere Querungsborde Am Ährenfeld, Fußweg Richtung Richard-Wagner-Straße sowie Neue Fahrt/Parkstraße und Untere Feldstraße/Zugang Kita einen barrierefreien Übergangsbereich zur Straße gewährleisten.

Schlechter Bodenbelag soll erneuert werden: In der Heiligenbergstraße in Dörnhagen soll im Bereich des Gehwegs die brüchige Asphaltoberfläche gegen einen Pflasterbelag ausgetauscht und ein Querungsbord eingebaut werden.

In Bergshausen stehen folgende Bereiche im Fokus: Crumbacher Straße/Sandbreiter Weg, Crumbacher Straße/Mittelstraße und Kasseler Straße/Flughafenstraße. An den Lindenbäumen soll außerdem am Zugang Alter Friedhof eine Pflasterrampe entstehen. Im Ortsteil Dörnhagen stehen die Dennhäuser Straße (Gehweg Richtung Kita), die Waldstraße (Fußweg Richtung Finkenweg) und in der Goldenen Aue der Fußweg Richtung Spielplatz Warpelstraße auf dem Plan zum barrierefreien Ausbau. Dort sollen bald Querungsborde beziehungsweise Pflasterrampen den Weg erleichtern. In der Heiligenbergstraße soll zudem im Bereich des Gehwegs die brüchige Asphaltoberfläche gegen einen Pflasterbelag ausgetauscht werden.

Vier pro Ortsteil

Die Maßnahmen zu einem barrierefreien Fuldabrück werden auf alle Ortsteile gleichmäßig verteilt. „Es sollen pro Ortsteil vier Maßnahmen umgesetzt werden“, sagt Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD) auf Anfrage der HNA. Die Finanzierung erfolgt über das Kommunalinvestitionsprogramm. Aus dem der Gemeinde Fuldabrück zur Verfügung stehenden Geld seien 50.000 Euro für die Umsetzung der Barrierefreiheit von der Gemeindevertretung bereitgestellt, erläutert Lengemann.

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