Brandermittler waren vor Ort

Großbrand in Firmenhalle in Fuldabrück hatte technische Ursache

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Ausgebrannt: Das Firmengebäude von Bemoflex Berghöfer in Fuldabrück hat Ende Januar gebrannt.

Fuldabrück. Nach dem Brand einer Firmenhalle an der Kasseler Straße in Fuldabrück steht nun fest: Die Ursache war ein technischer Defekt. 

Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben am Montag die Brandstelle untersucht. Die Ursachenforschung hat ergeben, dass das Feuer im Inneren des Gebäudes ausgebrochen ist. Wie Polizeisprecher Torsten Werner auf HNA-Anfrage mitteilt, war es zu einem technischen Defekt an den elektrischen Leitungen gekommen. 

Hinweise darauf, dass es sich um Brandstiftung handelt, gibt es nicht. Der bei dem Großbrand entstandene Schaden liegt bei mehreren Millionen Euro, so Werner.

Wie berichtet, war das Feuer in der Firma Bemoflex Berghöfer am späten Abend des 31. Januar ausgebrochen. Die Flammen hatten innerhalb kurzer Zeit auf das komplette Gebäude übergegriffen. Etwa hundert Einsatzkräfte der Feuerwehren Lohfelden, Fuldabrück, Kassel und Rengershausen sowie der Werksfeuerwehr von Mercedes Benz waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Wegen der großen Mengen Wasser, die benötigt wurden, mussten Leitungen zur nahe gelegenen Fulda gelegt werden. 

Der Brandort hatte erst jetzt untersucht werden können, weil das Gebäude einsturzgefährdet war. Wie Marc C. Berghöfer auf Nachfrage der HNA mitteilte, soll das Gebäude nach der Freigabe durch die Versicherung an gleicher Stelle neu aufgebaut werden. Bemoflex Berghöfer fertigt Metallschläuche und Kompensatoren für die Industrie. Die kaufmännischen und technischen Bereiche sind aktuell bei der gegenüberliegenden Firma ME-Automation Projects in der Kasseler Straße 62 untergebracht.

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