Kommentar zur Bürgermeisterwahl in Fuldabrück: Jetzt nicht ausruhen

Nicht nur der Platz wurde eng am Sonntagabend im Fuldabrücker Rathaus – auch die Stimmenanteile der beiden Kandidaten, von Amtsinhaber Dieter Lengemann (SPD) und seinem Herausforderer Carsten Marth (parteilos), kamen sich während der ersten Hochrechnungen sehr nahe.

Dennoch stand am Ende fest: Der aktuelle Dieter Lengemann bleibt als Bürgermeister von Fuldabrück im Amt. Er wird weitere sechs Jahre im Chefsessel des Rathauses sitzen bleiben.

Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. In Dennhausen/Dittershausen waren es sogar mehr als 70 Prozent – ein tolles Ergebnis. Dass dem amtierenden Bürgermeister im Kontrast zu seinem Herausforderer lediglich 58,2 Prozent der Stimmen zukamen, macht allerdings nachdenklich. So eindeutig ist das Ergebnis nicht, dass man daraus eine grundsätzliche Zufriedenheit der Bürger schließen kann.

Nach zwei Antritten ohne Gegenkandidat hat sich nun gezeigt, was passieren kann, wenn Bürger wirklich die Wahl haben. Deshalb gilt es für Lengemann nun mehr denn je, den Fuldabrückern zu zeigen, dass er sich auch nach zwölfjähriger Amtszeit nicht auf Erfolgen ausruht, sondern zukunftsgerichtet agiert.

Rubriklistenbild: © HNA

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