Kommentar zur Dreispurigkeit der A44-Brücke: Fatale Entscheidung

Fuldabrück. Die Bergshäuser Brücke bleibt bis zu ihrem geplanten Abriss auf drei Fahrspuren reduziert. Eine fatale Entscheidung, meint HNA-Redakteurin Anna Lischper. Ein Kommentar.

Es klingt wie ein schlechter Scherz: Weil die Bergshäuser Brücke der Belastung nicht mehr standhält, wird sie bis zu ihrem Abriss auf drei Spuren reduziert bleiben – also noch mindestens 15 Jahre. Ursprünglich hieß es, die ältere Seite des Bauwerks müsse nur so lange entlastet werden, bis die Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sind und sie wieder belastbar ist.  

Was die Dreispurigkeit der A 44 bedeutet, ist bereits jetzt erkennbar: In Hauptverkehrszeiten kommt es zu kilometerlangen Staus und immer wieder zu Unfällen. Nicht ohne Grund wurde der Fulda-Übergang in den 1970ern auf vier Spuren erweitert. Und auch die geplante Verbreiterung der A 44 von vier auf sechs Spuren ist ein Fazit aus der hohen Verkehrsbelastung. Die Prognose sagt: Der Verkehr wird zunehmen. Vor diesem Hintergrund ist die dauerhafte Dreispurigkeit eine Entscheidung, die fatale Konsequenzen haben wird. 

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StrombergAntwort
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Na, das war ja klar!

LasseSvensenAntwort
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Sehe ich nicht ganz so. Dir würde allenfalls wieder zusammenfließen was sich bei West getrennt hat.

Aber ich stimme zu - der Brückenteilausfall und diese unsägliche lange (Zeitdauer) Baustelle zum Lärmschutz und Spurenbau passen herrlich zusammen - und die Behörden schauen zu.

LasseSvensenAntwort
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Da wird es garantiert eine Vorschrift geben die das verbietet.

Kommentare

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