Am Freitag

Möbel-Roller kontra Betriebsrat: Streit vor dem Arbeitsgericht

Fuldabrück/Kassel. Im Streit zwischen der Geschäftsführung des Möbel-Discounters Roller in Fuldabrück und dem Betriebsrat des Hauses treffen sich die Kontrahenten am Freitag vor dem Kasseler Arbeitsgericht.

Die Chefetage des Möbelhauses wirft den Arbeitnehmervertretern vor, die Grenzen der Mitbestimmung überschritten zu haben. Dadurch habe zeitweise die Öffnung des Geschäfts infrage gestanden, hatte der juristische Vertreter der Firma Roller, Rechtsanwalt Thomas Bade (Berlin) bereits Mitte August auf HNA-Anfrage erklärt.

Er stellte aber auch klar, dass es dem Unternehmen nicht darum gehe, den Betriebsrat loszuwerden. Gegenüber der HNA bekräftigte Verdi-Gewerkschaftssekretär Manuel Sauer in dieser Woche allerdings den Vorwurf. Man wolle seitens des Unternehmens „nicht mehr und nicht weniger als den Betriebsrat rausschmeißen“.

Seitens der Roller-Geschäftsleitung in Gelsenkirchen hieß es, man liege mit dem Gremium „in deutlichem Clinch über die verschiedensten Dinge“. (ket)

Die Verhandlung vor dem Kasseler Arbeitsgericht beginnt am Freitag, 16. Oktober, um 11 Uhr.

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