Spezialsand und unterirdisches Rohrsystem

Neuer Boden in Fuldabrücker Reithalle kostete über 100.000 Euro

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Bessere Bedingungen für Reiter: Der Boden in der Halle ist erneuert worden, ebenso wurde die Beleuchtung verbessert. Die Wandverkleidung der Fassade soll noch saniert werden. 

Fuldabrück. Der Reit- und Fahrverein Guxhagen/Dörnhagen hat seine Reithalle in Fuldabrück für 163 000 Euro modernisiert.

Mit 400 Mitgliedern, darunter ein Drittel Kinder und Jugendliche, ist der Ländliche Reit- und Fahrverein Guxhagen/Dörnhagen ein Schwergewicht in Sachen Breitensport und erfolgreichem Turniersport in der Region. Doch die ältere der beiden Reithallen wurde immer mehr zur Schwachstelle. Das ist nun vorbei.

Der Sandboden musste regelmäßig beregnet und aufgefrischt werden, bei Frost ein Problem. Dennoch bot er den Reitern selten gleichmäßige Bedingungen. Außerdem waren die Umrandung der Halle und die Beleuchtung veraltet.

Das ist Vergangenheit: Der Verein hat 163 000 Euro investiert, um die Halle gründlich zu modernisieren. Den Löwenanteil der Kosten hat der neue Boden verschlungen, dessen mehrfache Schicht aus Spezialsand nun durch ein unterirdisches Rohrsystem mit Kapillaren feucht gehalten wird. Die Bodenverhältnisse können außerdem den unterschiedlichen Bedürfnissen der Reitdisziplinen angepasst werden.

Neue Wandverkleidung

Seine Feuertaufe hat der Belag schon beim Internationalen Dressurturnier im Herbst bestanden. Auch die Holzumrandung des Sandbodens ist bereits erneuert worden, Lichtbänder spenden mehr Helligkeit. Im neuen Jahr will der Verein noch die unansehnlich gewordenen Plexiglasverkleidungen an der Hallenwand und weitere Toiletten erneuern.

Reithalle in Fuldabrück-Dörnhagen

Am Wochenende gab es für das Projekt finanziellen Anschub aus Wiesbaden: Europastaatssekretär Mark Weinmeister (CDU) brachte in Begleitung der Sportkreisvorsitzenden Roland Tölle (Vellmar) und Ulrich Manthei (Schwalm-Eder, Guxhagen) dem Vorsitzenden des Reitvereins, Achim Wollrath, einen Bewilligungsbescheid über 42 500 Euro vorbei. Es sei selten, dass ein Reitverein kreisübergreifend arbeite, sagte Weinmeister und lobte, dass dieser das Reiten zu erschwinglichen Kosten ermögliche. Denn laut Vereinsvorsitzenden Armin Wollrath bleibt die Nutzungsgebühr, die die Reiter monatlich bezahlen, unverändert.

Geld vom Kreis

Der Landessportbund, die Gemeinde Fuldabrück und der Landkreis Kassel hatten das Modernisierungsprojekt ebenfalls bezuschusst.

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