Gemeinde steckt mehr als drei Millionen Euro in den Neubau

Neues Domizil für die Feuerwehr Dennhausen

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Bereicherung für die Feuerwehr: Bei der Planung des neuen Feuerwehrhauses, das an der Schulstraße entstehen wird, stand die Funktionalität im Fokus.

Fuldabrück. Geräumig, modern und technisch auf dem neuesten Stand: Das neue Feuerwehrhaus, das für 3,15 Millionen Euro in Dennhausen/Dittershausen entstehen soll, wird eine Bereicherung für die Feuerwehr der Gemeinde Fuldabrück sein.

Im Gemeindeparlament wurden bereits die Weichen für den Bau gestellt - in der jüngsten Sitzung ist eine entsprechende Einbeziehungssatzung für das Grundstück beschlossen worden. Nun kann die Detailplanung beginnen.

„Das alte Feuerwehrhaus stammt aus den Achtzigerjahren und ist längst nicht mehr auf dem neusten Stand, was Technik und Funktionalität betrifft“, sagt Bürgermeister Dieter Lengemann.

Auch der Standort in der Ortsmitte und in Kellerlage des Bürgerhauses sei alles andere als günstig. „Die Erweiterungsmöglichkeiten dort sind sehr begrenzt.“ Zudem sei ein Neubau deutlich kostengünstiger gewesen als der Umbau des bestehenden Gebäudes. Das Land habe für das Projekt eine Förderung von 175 000 Euro bewilligt.

Neuer Standort der Feuerwehr Dennhausen/Dittershausen wird ein Grundstück an der Schulstraße, unweit der Hermann-Schafft-Schule. Diese Lage bietet viele Vorteile, wie Gemeindebrandinspektor Michael Heyne erklärt. „Im Falle einer Alarmierung ist das Gebäude schnell und aus allen Richtungen gut erreichbar“, so Heyne.

Und auch die Parkplatzsituation, die im Ortskern oft Schwierigkeiten bereite, sei dann mit 28 Pkw-Stellplätzen sehr komfortabel.

Mit einer Baugrundfläche von 911 Quadratmetern wird das neue Feuerwehrhaus räumlich sehr großzügig. Geplant sind eine Fahrzeughalle für drei Einsatzfahrzeuge, getrennte Umkleiden für Männer und Frauen sowie Räume für Bereitschaft, Schulung, Lager und Jugendfeuerwehr. „Im neuen Feuerwehrhaus wird es außerdem eine Waschhalle, eine Schlauchpflege und eine zentrale Kleiderkammer geben, die von allen Wehren der Gemeinde genutzt werden sollen“, erklärt Michael Heyne.

Bei dem Entwurf, den der Kasseler Architekt Rainer Pijahn ausgearbeitet hat, stand zudem eine Optimierung der Abläufe im Mittelpunkt. „Vom Parkplatz aus gelangen die Einsatzkräfte direkt zu den Umkleiden und dann in die Fahrzeughalle“, sagt der Gemeindebrandinspektor. Auch Duschen seien im Neubau vorhanden. „Bislang nutzen wir die Duschen im Bürgerhaus, was mehr als ungünstig ist.“

Einen zeitlichen Ausblick gibt Architekt Rainer Pijahn: „Demnächst werden wir gemeinsam mit Haustechnik und Nutzern die Details für die Innenräume planen.“ Der Baustart könne dann Mitte 2018 erfolgen. „Wir rechnen mit einer Bauzeit von etwa 13 Monaten.“

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