Neues Tor zur Einkaufswelt: Ostring in Bergshausen eingeweiht

Schmuckes Tor zur Einkaufswelt: Auf dem neuen und schmaleren Ostring rollt der Verkehr etwas langsamer als auf der früheren breiten Buckelpiste. Autos müssen sich die Fahrbahn mit Radfahrern teilen und halten, wenn ein Bus an der Haltestelle stoppt. Fotos: Dilling

Fuldabrück. Gestern gaben Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD), Gemeindevertreter, der Landtagsabgeordnete Timon Gremmels (SPD) und Vertreter der Baufirmen nach noch nicht einmal zwei Jahren Bauzeit symbolisch die frühere Buckelpiste für den Verkehr frei.

1,95 Millionen Euro sollte das Projekt ursprünglich kosten, bei der Ausschreibung konnte die Gemeinde den Zuschlag aber für nur 1,65 Mio. Euro vergeben. Er rechne damit, dass die Endabrechnung auch in diesem Rahmen bleibe, sagte Lengemann vor den zahlreichen Einweihungsgästen. Die Anlieger wird das freuen. Sie werden für den Ausbau noch anteilig zur Kasse gebeten.

Mehr Platz für Fußgänger auf neu gepflasterten Wegen, barrierefreie Bushaltestellen, mehr Parkplätze, ein Schutzstreifen für Radler, eine moderne LED-Beleuchtung und 45 neu gepflanzte Bäume - das sind die wichtigsten Komponenten, die den Ostring nun zu einem schmucken Zugangstor in die Einkaufswelt von Bergshausen machen.

Allerdings müssen die Autofahrer auf der frisch asphaltierten Fahrbahn mit weniger Platz auskommen. Sie wurde von rund elf Metern auf 6,50 Meter zurückgebaut. Die Diskussionen darüber, ob das zu eng sei, hätten sich aber erledigt, sagte Lengemann. „Sogar zwei Lastwagen kommen aneinander vorbei.“ Bei Gegenverkehr dürften die Autofahrer den Schutzstreifen für Radler mitbenutzen. Diesen Streifen gibt es übrigens nur bergab, Richtung Fulda. Bergauf dürfen die Radfahrer den Fußweg mitbenutzen.

Während die Autos im oberen Teil des Ostrings-Nord in längs gerichteten Buchten parken müssen, wurden die Parkplätze im unteren Bereich im rechten Winkel zur Fahrbahn angelegt. Dadurch haben die Anwohner mehr Stellplätze als vorher, auch sechs Behindertenparkplätze wurden geschaffen. „Wir haben die meisten Wünsche der Anwohner berücksichtigen können“, sagte Lengemann.

Auf die Kosten hatte die Gemeinde Fuldabrück auch im Detail einen scharfen Blick. Beispielsweise schaffte sie nicht die Haltestellenhäuschen des Verkehrsverbundes NVV an, sondern beschaffte sie auf dem freien Markt. Das sei um die Hälfte billiger gewesen, hieß es.

Von Peter Dilling

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