Autobahnpolizei ermittelt

Transporter angehalten: Zu viele Insassen, Drogen, Anhänger falsch gesichert

Fuldabrück. Polizisten haben am Mittwoch einen rumänischen Kleintransporter kontrolliert. Das Ergebnis: Es gab zu viele Mitfahrer, diese hatten Drogen dabei und ihren Anhänger nicht richtig gesichert.

Bei einer zweitägigen Kontrollaktion haben Beamte der Autobahnstation Baunatal in der vergangenen Woche 149 Personen auf den Autobahnen 7, 44 und 49 überprüft. Dabei fiel am Mittwoch ein voll besetzter rumänischer Kleintransporter mit Autoanhänger am Autobahndreieck der A7 und A44, dem Dreieck Kassel-Süd, besonders auf: Laut Polizei saßen in dem Transporter mit neun Sitzplätzen zehn Personen. Ein 28-Jähriger lag während der Fahrt hinter den Sitzreihen im Gepäckabteil des Kleintransporters.

Zudem hatte in dem rumänischen Transporter ein fünfjähriges Kind keinen Kindersitz und saß auf dem Schoß der 26-jährigen Mutter. Darüber hinaus war der auf dem Anhänger geladene Pkw mit beschädigten und verknoteten Zurrgurten unfachmännisch gesichert, die Lochbleche des Anhängers waren teilweise eingerissen, teilten die Beamten weiter mit. Bei einem scharfen Fahrmanöver hätte der Wagen nach Einschätzung der Autobahnpolizisten vom Anhänger stürzen können.

Marihuana und Ecstasy im Gepäck

Weiterhin stellten die Beamten bei einem 20-jährigen Insassen des Kleintransporters drei Gramm Marihuana und elf Ecstasy-Tabletten sicher. Ihn entließen sie nach Zahlung einer Kaution wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Drogenbesitzes eingeleitet.

Zudem erwartet den 33-jährigen Fahrer des Gespanns ein hohes Bußgeld, so die Polizei. Da es sich bei seinen Fahrgästen um rumänische Saisonarbeiter auf den Weg von den Niederlanden zurück in die Heimat handelte, steht der Fahrer zudem in Verdacht des nicht angemeldeten gewerblichen Personenverkehrs. Die Insassen hatten für die Fahrt offenbar 130 Euro bezahlt.

Darüber hinaus fehlte in dem Kleintransporter ein erforderliches digitales Kontrollgerät. Alleine dafür könnte dem Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 1500 Euro drohen, so die Polizei. 

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