Zehn Plätze sind noch frei

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Empfang durch die Sportler der Radsportunion St. Johann i.T.: Mit einer gemeinsamen Einfahrt zum Partnerort endete die Tour vor fünf Jahren.

 Start ist am Samstag, 4. Juli, Ankunft wird am Freitag, 10. Juli, sein. Ziel sind die Feierlichkeiten der beiden Gemeinden, die am Wochenende vom 10. bis zum 12. Juli in Tirol stattfinden. „Kann ich noch einsteigen, kann ich noch mit?“, heißt es bald wieder, schmunzelt der Radverkehrsbeauftragte von Fuldabrück, Oliver Brandenstein. „Wir haben 20 Leute auf der Liste, die Gruppengröße ist auf 30 festgelegt“, fährt er fort. Wer noch mitfahren will, sollte nicht zu lange zögern, einigermaßen fit sein und ein vernünftiges Tourenrad besitzen.

Sieben Tagesetappen

Insgesamt gilt es, an die 800 Kilometer mit insgesamt etwa 6000 Höhenmetern zu bewältigen. Drei Gruppen mit acht bis zehn Leuten werden es sein, die zeitversetzt losfahren. „Es soll keinen Riesenpulk geben, so ist es überschaubarer und sicherer“, erläutert Brandenstein.

Die Tagesabschnitte sind so gewählt, dass man sie gut schaffen kann. Eingeplant sind Widrigkeiten, das Wetter oder ein Platten. Die Strecke wird auf sieben Tagesetappen aufgeteilt, die jeweils eine Streckenlänge zwischen 70 und 115 Kilometer umfassen.

Gesucht werden keine Radrennfahrer und -fahrerinnen, auch das Alter spielt keine entscheidende Rolle: „Beim letzten Mal war der älteste Teilnehmer 70 Jahre alt, Anfang 30 waren die Jüngsten“, erinnert sich Oliver Brandenstein. Ein vorheriges Training ist jedoch unerlässlich. Sinnvoll ist es außerdem, zumindest etwas Vorerfahrung mitzubringen: „Man muss einen Schlauch auch mal wechseln können“, meint der Radverkehrsbeauftragte. Eingeladen mitzufahren, sind Volljährige, die im Ort wohnen oder sich bei der Fuldabrücker Vereinsarbeit engagieren. Aber auch Auswärtige sind herzlich willkommen, müssen allerdings aus Finanzierungsgründen einen Aufpreis von 70 Euro zahlen. Je nach Unterbringung mit Halbpension bezahlen die Teilnehmer 515 bis 600 Euro.

Das A und O bei so einer Tour sind die Vorbereitungen und das Training: „Das kann man nicht aus der Lamäng machen!“, betont Brandenstein. Alle zwei Wochen trifft sich die Gruppe, um kleine Runden zu drehen, wobei die Streckenlänge stetig gesteigert wird. Für das Sportliche sind Guides vom Radsportclub Fuldabrück zuständig.

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Begleitet wird die Tour durch zwei Servicefahrzeuge, die das Gepäck und Verpflegung für die Pausen transportieren. Am jeweiligen Tagesziel und in Tirol checkt die Gruppe in einem Hotel oder Gasthof ein. Bestens organisiert ist auch die Rückreise der Teilnehmenden und der Rücktransport der Fahrräder.

Wer sich noch entscheidet mitzufahren, ist in bester Gesellschaft, denn der Radkverkehrsbeauftragte und der Bürgermeister Dieter Lengemann sind mit von der Partie. So sagten sich die beiden vor fünf Jahren: „Da müssen wir dann wohl mit!“, erzählt Oliver Brandenstein und schwärmt von Sonnenschein, tollen Hotels und guter Planung. (pks)

Informationen und Anmeldung: Oliver Brandenstein, Tel. 0 56 65 / 94 63-40, E-Mail: oliver.brandenstein@fuldabrueck.de

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