Strecke wird im Sommer saniert

Zwischen den Fuldabrücker Ortsteilen: Bäume mussten dem Radweg weichen

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Die letzten Äste beseitigt: Die Fällarbeiten am Radweg zwischen den Fuldabrücker Ortsteilen Dennhausen/Dittershausen und Dörnhagen sind abgeschlossen. Nach den Sommerferien soll mit der Sanierung des Radweges begonnen werden.

Fuldabrück. Der Radweg zwischen den Fuldabrücker Ortsteilen Dennhausen/Dittershausen und Dörnhagen wird im Sommer saniert. Deshalb mussten jetzt 32 Bäume gefällt werden.

Wer diese Woche auf dem Radweg zwischen den Fuldabrücker Ortsteilen Dennhausen/Dittershausen und Dörnhagen unterwegs ist, wundert sich vielleicht über den Kahlschlag entlang der Kreisstraße 16. Hier wurden 32 Bäume gefällt, weil im Sommer der Radweg saniert werden soll. Die Arbeiten sind notwendig, weil die Strecke nicht mehr verkehrssicher ist.

„Die Fahrbahn des Radwegs war durch die Wurzeln aufgebrochen – eine gefahrlose Nutzung des Wegs war einfach nicht mehr möglich“, informiert Kreispressesprecher Harald Kühlborn. Der Landkreis Kassel ist als Eigentümer der Straße und des Radwegs dazu verpflichtet, die Verkehrssicherheit aufrecht zu erhalten.

Dabei musste der Kreis zwischen den Interessen abwägen: „Wir wollten die Baumreihe erhalten, gleichzeitig mussten wir eine Lösung für eine nachhaltige und wirtschaftliche Sanierung des Radwegs finden“, erklärt Kühlborn den Konflikt.

Fällarbeiten abgeschlossen

Die Bäume, deren Wurzeln den Weg beschädigt haben, wurden schließlich nach einem Ortstermin mit Mitarbeitern der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises, des Fachdienstes Verkehr und Sport der Kreisverwaltung, der Gemeinde Fuldabrück und Hessen Mobil entfernt. 

Gefällte Bäume in Fuldabrück

Die Arbeiten wurden innerhalb von vier Tagen erledigt. Die Bäume mussten im Februar gefällt werden, da es später im Jahr verboten ist. „Wir haben 32 Bäume gefällt, deren Wurzeln in den Radweg ragten“, sagt Jens Dietrich, Geschäftsführer der Firma Dietrich, die mit den Fällungen beauftragt wurde. „Bei den größeren Bäumen sind die Wurzeln tiefer, sodass sie nicht den Weg beschädigen und stehen bleiben können“, erklärt er.

Nach den Sommerferien soll mit der Sanierung des Radwegs begonnen werden. „Als Ausgleichsmaßnahme für die Fällungen werden an gleicher Stelle neue Bäume gepflanzt“, sagt Kühlborn. Für die Neubepflanzung wurden Bergahorn-Bäume ausgewählt. Damit der sanierte Radweg nicht wieder durch die Bäume beschädigt wird, soll ein Wurzelvorhang die Wurzeln vom Radweg trennen. Die Gesamtkosten für alle Maßnahmen belaufen sich auf rund 150 000 Euro.

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