Klimaschutz durch regenerative Energien

Fuldabrück will Wende bis 2030

Fuldabrück. In seltener Einmütigkeit hat sich das Parlament der Gemeinde Fuldabrück verbindlich auf einen Termin für die Energiewende festgelegt: Wegen des Klimaschutzes sollen alle Abnehmer im Gemeindegebiet bis spätestens Ende 2030 ausschließlich mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, will man den Energieverbrauch in Fuldabrück verringern, innovative und effiziente Technologien einsetzen und heimische Ressourcen nachhaltig nutzen. Der Gemeindevorstand wurde beauftragt, den Kreisausschuss bei den Vorbereitungen für die Energiewende zu unterstützen.

„Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Endlichkeit fossiler Brennstoffe sind nur zwei Argumente für die Notwendigkeit einer Energiewende“, sagte Bernd Brede (Bündnis 90/Die Grünen), der den einstimmigen Beschluss aller Parteien mit einem Antrag ausgelöst hatte. Jetzt müsse der Gemeindevorstand konkrete Maßnahmen vorschlagen und prüfen, ob es Fördermittel gebe, sagte der Gemeindevertreter.

Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD) stellte sich hinter die Initiative, nicht ohne jedoch auf die Erfolge Fuldabrücks in der Sonnenenergienutzung einzugehen: Schon jetzt würden 3200 Bürger durch die regenerative Energie versorgt. Die Gemeinde gehöre damit in der Solarnutzung zur Spitzengruppe auf Kreisebene, sagte der Verwaltungschef.

Hans-Jürgen Lange (CDU) schlug vor, wie bei einem Kraftwerk in Darmstadt auch in Fuldabrück das in tieferen Erdschichten vorhandene Thermalwasser für die Energieproduktion einzusetzen. (ppw)

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