Baugrundstücke sind gefragt

Fuldatal: Gemeinde bietet Flächen für 26 Wohnhäuser an

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Wurde eingezogen: Horst Eckel vom Baubetriebshof der Gemeinde schraubt das Hinweisschild ab. Der bisherige Sportplatz in Ihringshausen soll in Bauplätze umgewandelt werden.

Fuldatal. Junge Familien scheinen Fuldatal zu mögen. Diesen Eindruck hat Bürgermeister Karsten Schreiber (CDU). Denn die Nachfrage nach Baugrundstücken ist hoch. Problem nur, die Gemeinde hat kaum noch Flächen für Wohnungsbau.

In Ihringshausen könnte sich die Situation etwas entspannen, denn am westlichen Ortsrand sollen neue Grundstücke erschlossen werden. Und zwar auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes an der Straße „Auf der Treber“. Entsprechende Vorplanungen liefen bereits, sagt der Bürgermeister. Der Fußballplatz wurde inzwischen von der Gemeinde eingezogen, Hinweisschild und Tore abgebaut.

Die Rasenfläche sei kaum noch genutzt worden, dies sei auch das Ergebnis einer Versammlung mit allen Fußball spielenden Vereinen gewesen, sagt Schreiber. Lediglich eine Hobbymannschaft habe einmal pro Woche auf dem Platz trainiert und einige Jugendliche auf der Fläche gekickt. Das alte Umkleidegebäude sei zudem abgängig.

Bis zu einer endgültigen Vermarktung der künftigen Bauplätze soll die Umkleide aber stehen bleiben. Denn das Gebäude wird derzeit noch für die benachbarten Container des Kinderhortes benötigt. Über die Umkleide wird der Hort an das Stromnetz und die Wasserversorgung angeschlossen.

Zwölf freie Grundstücke in drei Ortsteilen

Seit Jahresbeginn hat die Gemeinde insgesamt acht Baugrundstücke verkauft, drei auf dem Hasenstock, die laut Bürgermeister Karsten Schreiber seit 2013 reserviert waren, zwei auf der Bergbreite in Simmershausen und drei in Rothwesten im Ährenfeld. Dort gibt es jetzt noch ein freies Grundstück, auf dem Hasenstock in Ihringshausen und neun im Bereich Bergbreite, wovon vier reserviert sind.

Außerdem werden laut Schreiber in alen Ortsteilen Baulücken geschlossen, große Privatgrundstücke für Neubauten geteilt. Und im Bestand finde ein Generationswechsel statt, übernähmen junge Familien Häuser aus den 70er-, 80er-Jahren von den bisherigen ältere Eigentümern. (mic)

Mit dem Sportplatz steht laut Bürgermeister eine Fläche von 14 876 Quadratmetern zur Verfügung. Das Gebiet könnte über zwei neue Straßen erschlossen werden, wobei sich die eine Straße an die vorhandenen Grundstücke an der Steinernen Brücke im Norden anschließt. Die zweite teilt die gesamte Fläche von Ost nach West als Verbindung der Straßen Auf der Treber und Steinerne Brücke.

Insgesamt könnten nach den ersten Plänen im Rathaus auf dem Sportplatzgelände bis zu 26 Wohnhäuser entstehen. Sollten Bauherren größere Flächen wünschen, könnten aber auch Parzellen zusammengelegt werden für größere Einfamilien- oder Mehrfamilienhäuser.

Mit dem neuen Wohngebiet, für das noch ein Bebauungsplan erstellt werden muss, könnte auch die Straße Auf der Treber endausgebaut werden. In diesem Zusammenhang mache es Sinn, auch die Fläche auf der östlichen Seite der Straße, derzeit noch landwirtschaftlich genutzt, für Bebauung vorzusehen, meint der Bürgermeister. Derzeit werde mit den Privateigentümern verhandelt.

Werde man sich einig, könnten auf diesem Streifen am Ortsrand noch einmal acht Wohnhäuser entstehen. Das erste Grundstück an der Niedervellmarschen Straße würde Karsten Schreiber für eine gewerbliche Nutzung vorsehen.

Von Michael Schräer

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