Radarfalle kommt im November 

Achtung Temposünder: Bald wird in Fuldatal-Rothwesten geblitzt

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Hier wird voraussichtlich ab November geblitzt: Die Gemeinde Fuldatal lässt an der Reinhardswaldstraße in Rothwesten eine fest installierte Radarfalle errichten. Das Gerät – hier eine Fotomontage – wird dann im Bereich der ehemaligen Bushaltestelle an der Ecke Eichenberger Straße stehen.

Fuldatal. Die Gemeinde Fuldatal sagt Temposündern weiter den Kampf an. Schon bald wird in Rothwesten geblitzt. 

Nachdem sich die vor rund 100 Tagen an der Bundesstraße 3 im Ortsteil Wahnhausen aufgestellte Radarfalle mit inzwischen 20 000 Blitzer-Fotos als Volltreffer erwiesen hat, kommt nun die zweite. Die fest installierte Anlage soll voraussichtlich im November an der Ortsdurchfahrt in Rothwesten, an der Reinhardwaldstraße, aufgestellt werden. Das bestätigte Bürgermeister Karsten Schreiber (CDU) im HNA-Gespräch.

Karsten Schreiber

„Wir haben zahlreiche Hinweise und Beschwerden von Anwohnern bekommen, dass es dort vermehrt zu Geschwindigkeitsverstößen gekommen sei“, sagt der Bürgermeister. Deshalb habe die Gemeinde in der Vergangenheit an der Reinhardswaldstraße immer mal wieder selbst die Geschwindigkeit messen lassen: „In der Spitze rasen da Autos mit 100 Stundenkilometern durch, wohlgemerkt innerorts“. Erlaubt ist also nur Tempo 50. „Dass es so nicht mehr weitergehen kann, erklärt sich von selbst.“

Nach Absprache mit dem Landespolizeiamt und Hessen Mobil hat sich die Gemeinde für einen Standort entschieden, der an einer ehemaligen Bushaltestelle an der Ecke Eichenberger Straße liegt. Bürgermeister Schreiber spricht von einem „besonders schützenswerten Bereich“. Denn dort befinden sich in unmittelbarer Nähe ein Supermarkt, ein Jugendzentrum mit Spielplatz und ein Fußgängerüberweg.

Blitzer für beide Richtungen

Geplant ist ein mannshohes Modell auf der rechten Seite von Simmershausen kommend. Der Clou: Der Blitzer soll nach Angaben des Bürgermeisters über eine schwenkbare 180-Grad-Kamera verfügen, die in beide Fahrtrichtungen Fotos schießen kann.

Blitzerstandort in Fuldatal. Zur vollständigen Ansicht bitte oben rechts auf "Medienzoom" klicken.

Günstig für den Steuerzahler: Der Blitzer kostet die Gemeinde keinen Cent. Wie schon bei der Radarfalle in Wahnhausen setzt die Gemeinde auf ein Beteiligungsmodell mit der Firma Limitec aus Hann. Münden. Den Spezialisten für Verkehrskontrollen gehört der Blitzer, sie stellen ihn auch auf – und bekommen dafür im Gegenzug eine feste Geldpauschale pro Ordnungswidrigkeit beziehungsweise pro Bußgeld. Wie hoch diese Pauschale ist, ist nicht bekannt. Ausgelesen werden dürfen die Blitzer hingegen ausschließlich von speziell geschulten Messbeamten.

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