Anti-Terror-Einheit: Fuldatal möglicher Standort für Bundespolizei

+
Im Einsatz: Hier eine Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Bundesbereitschaftspolizei, die per Hubschrauber einer Fliegerstaffel an den Einsatzort geflogen wurde.

Fuldatal. Kommt die geplante Anti-Terror-Bereitschaftspolizei nach Nordhessen? Nach Informationen von Bild.de ist Fuldatal als ein möglicher Standort der Einheit im Gespräch.

Als Alternativen würden Sicherheitskreise auch die Standorte Berlin und Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) erwägen.

Wie am Freitag bekannt wurde, will Bundesinnenminister Thomas de Maizière eine Einheit zur Bekämpfung des Terrorismus einrichten. Diese soll Teil der Bundespolizei sein.

Für den Standort Fuldatal könnte seine zentrale Lage in Deutschland sprechen. Dort ist die Direktion der Bundesbereitschaftspolizei beheimatet. Von dort werden alle Einsätze von Bereitschaftspolizisten der Bundespolizei in Deutschland zum Beispiel an den Fußballwochenenden geleitet und koordiniert. Auf dem Gelände in Ihringshausen ist außerdem eine Fliegerstaffel der Bundespolizei angesiedelt.

In St. Augustin gibt es mehrere Stellen der Bundespolizei unter anderem die GSG 9, eine Direktion, eine übergeordnete Fliegergruppe und eine Fliegerstaffel. In Berlin ist eine Bundespolizeidirektion angesiedelt. (mic)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.