Fliegerstaffel an drei Standorten stationiert  

Bundespolizisten der Fliegerstaffel aus Fuldatal schützen G20-Gipfel

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In Hamburg im Einsatz: Der Hubschrauber Super Puma AS332L1 kann bis zu 18 Einsatzkräfte transportieren. 

Fuldatal/Hamburg. Sie waren Teil der Spezialkräfte, die 2008 ins ägyptisch-sudanesische Grenzgebiet entsandt wurden, und wenn es um die Sicherheit von Staats- und Regierungschefs geht, dann sind sie auch im Einsatz: die Piloten der Bundespolizei-Fliegerstaffel in Fuldatal.

In der Hansestadt werden mehrere tausend Sicherheitsbeamte gebraucht, um 6000 hochrangige Delegierte und über 3000 nationale und internationale Medienvertreter zu schützen. Unter ihnen auch die Fliegerstaffel aus dem Kreis Kassel.

Ein Teil der Einsatzkräfte vom Standort Ihringshausen ist schon seit vergangenem Freitag vor Ort, seit gestern ist die Einsatztruppe komplett. Unter ihnen sind Piloten und Techniker, die für die Wartung und Instandhaltung der Hubschrauber zuständig sind.

Stationiert sind die Einsatzkräfte aus Nordhessen in der Bundespolizeiabteilung Blumberg in Ahrensfelde (Berlin), bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf am Stützpunkt Gifhorn (Wolfsburg), sowie bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel in Fuhlendorf (Hamburg). „Wir werden von dort aus, wann immer nötig, die Einsatzkräfte in Hamburg verstärken“, sagt Polizeidirektor Thomas Nagler, der die Bundespolizei-Fliegerstaffel in Fuldatal leitet. Die Hubschrauber der Fliegerstaffel werden für die Luftaufklärung und den Transport von polizeilichen Einsatzkräften in Hamburg eingesetzt.

„Delegationen werden, so wie es momentan aussieht, nicht geflogen“, sagt Thomas Nagler. Die Distanzen in Hamburg seien für die Hubschrauber zu gering und in der Stadt kaum adäquate Landeflächen vorhanden. „Wir benötigen eine Landefläche von 30 mal 30 Metern“, sagt der Staffelleiter.

Thomas Nagler

Trotz des Großeinsatzes in Hamburg sei die polizeiliche Verfügbarkeit der Staffel am Standort Ihringshausen abgedeckt und die Versorgung durch den Flugrettungsdienst gewährleistet, sagt Nagler, der in Ihringshausen Chef von 107 Bundespolizisten ist. „Wir haben da nicht zugeschlossen.“ Ein Minimum an Besatzung bleibe immer am Standort, ebenso gäbe es keine Engpässe in den Luftrettungszentren in Frankfurt und Kassel, wo jeweils ein Hubschrauber zur Verfügung steht. „Die sind durchgehend für die Rettungsstationen da.“

Die Fuldataler Fliegerstaffel war übrigens auch beim G7-Gipel dabei. 

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