Lesehöhlen in der Bücherei

Neubau der Ludwig-Emil-Grimm-Schule in Ihringshausen wird nach Herbstferien eröffnet

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Im November wird er eingeweiht: Nach den Herbstferien werden im Neubau an der Emil-Ludwig-Grimm-Schule in Fuldatal-Ihringshausen 122 Kinder nach der Schule am Nachmittag betreut. 

Fuldatal. Nach den Herbstferien ist es endlich soweit. Dann eröffnet – mit etwas Verzögerung – der multifunktionale Neubau neben der Ludwig-Emil-Grimm-Schule in Fuldatal-Ihringshausen.

Im Moment wird noch kräftig gewerkelt, „aber in der zweiten Ferienwoche kommen die Möbel und dann ziehen wir ein“, sagt Bürgermeister Karsten Schreiber (CDU). Der Neubau besteht aus vier gleichgroßen Gruppenräumen, einer Kantine und Büros. Auch einen Ranzenraum gibt es. Und im Haupttrakt soll pünktlich zur Eröffnung auch ein Kickertisch für die Kinder stehen, den Schreiber persönlich gesponsert hat.

Alle Räume können flexibel genutzt werden, sind mit Waschbecken ausgestattet, barrierefrei und verfügen über einen Zugang zur Terrasse. Die moderne Ausstattung beinhaltet auch Akustikdecken, Fußbodenheizung, Dreifachverglasung und LED-Beleuchtung.

„Das Highlight ist die Bücherei“, sagt Schreiber. Hier hat die Firma Raumholz aus Immenhausen einen Traum aus Holz geschaffen. „Die Grundidee ist, dass wir hier Lesehöhlen für die Kinder schaffen, in die sie sich zurückziehen können“, sagt Schreiner Georg Weinfurter, während er mit seinen Kollegen letzte Hand anlegt. In vier Lesehöhlen, drei Lesenischen und einem Nest, in das die Kinder hineinklettern können, sowie in einem Bewegungsbereich mit Hängematte können die Kinder entspannen.

Mit dem Neubau an der Schulstraße/Kurfürstenstraße wollen die Gemeinde und der Landkreis Kassel die Ganztagsbetreuung („Pakt für den Nachmittag“) in Ihringshausen sicherstellen. 1,6 Millionen Euro wird der 600 Quadratmeter große Neubau einschließlich Inventar kosten, die Gemeinde und der Kreis teilen sich die Kosten.

Schon jetzt haben die Eltern der Grundschulkinder der Ludwig-Emil-Grimm-Schule die Möglichkeit, ihre Kinder in der Zeit von 7 bis 16.30 Uhr betreuen zu lassen. Da der Neubau nicht pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres fertig wurde (Grund für die Verzögerung war laut Bürgermeister der vergangene Winter), sind die Kinder bis jetzt am Nachmittag in der Schule betreut worden.

Die Betreuungszeiten orientieren sich an den Kita-Öffnungszeiten. Von Montag bis Freitag werden in Ihringshausen 122 der 229 Grundschulkinder betreut. Die Eltern können dabei verschiedene Module wählen, einige davon kostenfrei, andere kostenpflichtig. Zusätzlich können Eltern ihre Kinder auch in den Ferien für eine Betreuung anmelden.

Anfang November wird das Gebäude offiziell eingeweiht. Auch für die Zukunft ist die Gemeinde gewappnet. „Das Gebäude ist so konzipiert, dass man es, wenn es notwendig wird, um eine Etage aufstocken kann“, sagt Schreiber.

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