Landkreis konnte neun zum Bleiben überreden

Kritik an Unterkunft in Rothwesten: Ein Flüchtling fuhr zurück nach Gießen

Nachdem zehn Flüchtlinge am Donnerstag bereits nach wenigen Stunden aus der Gemeinschaftsunterkunft in Fuldatal-Rothwesten ausziehen wollten, hat sich die Lage wieder beruhigt.

Bis auf einen jungen Mann konnten nach Angaben des Landkreises alle anderen überzeugt werden, doch in dem Gebäude auf dem Gelände der Fritz-Erler Anlage zu bleiben.

„Ein Syrer hat seine Sachen gepackt, die Gemeinschaftsunterkunft verlassen und angekündigt, dass er zurück nach Gießen fährt“, erklärte Kreissprecher Harald Kühlborn am Freitagmittag auf HNA-Anfrage. Vermutlich hofft der junge Mann, von dort aus in eine andere Unterkunft verwiesen zu werden. Die Flüchtlinge hatten die dezentrale Lage auf dem ehemaligen Kasernengelände und die Ausstattung der Einrichtung kritisiert. Andere Flüchtlinge seien zwar in den Bus gestiegen und nach Kassel gefahren, aber später wieder in die Unterkunft zurückgekehrt. Die Mitarbeiter in der Gemeinschaftsunterkunft konnten die Flüchtlinge, die offenbar falsch informiert waren, beruhigen und ihnen vermitteln, das der Aufenthalt in der Gemeinschaftsunterkunft nur vorübergehend ist.

Die 43 Syrer, Afghanen und Pakistani waren am Mittwochaaus der Erstaufnahme in Gießen mit einem Bus zunächst nach Kassel und von dort nach Rothwesten gebracht worden.

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Rubriklistenbild: © HNA

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